Pflanzenwelt Karibik – der Guajavabaum bzw. die Guave

Die Guave bzw. Guajavabaum (Psidium guajava) gehört zur Familie der Myrtengewächse. Der lokale spanische Name ist Guayaba und im Englischen Guava. Es ist ein kleiner, immergrüner Baum oder großer Strauch bis 8 m Höhe. Der glatte Stamm, der oft in sich gedreht ist, fällt durch seine braune, schuppig abblätternde Rinde auf. Die Blätter sind bis 15 cm lang und 7 cm breit. Seine Blüten sind etwa 2 bis 3 cm, weiß und duftend. Die fleischigen Beerenfrüchte haben einen Durchmesser von etwa 10 cm Durchmesser, die sich beim Reifen von grün nach gelb verfärben. Im rosa- oder gelbfarbenen, mehlige Fruchtfleisch befinden sich viele kleine, harte Samen.

Der Guajavabaum stammt ursprünglich aus Mittelamerika und wächst vor allem in trockenen bis feuchte Wälder tropischen und subtropischen Gebieten. Die Guave wird heute in fast allen tropischen und subtropischen Gebieten als Obstbaum kultiviert. Die Früchte, die reich an Vitamin A, B und C sowie Eisen und Kalzium sind, werden bevorzugt zu Marmeladen, Gelees und Fruchtsäften verarbeitet. Darüber hinaus dienen die Früchte zur Herstellung von Wein und Likör. Als Obst können die Früchte auch frisch verzehrt werden.

Ein Extrakt der Blätter wird in der Volksmedizin bei Verdauungsstörungen und zur Stillung von Blutungen genutzt.

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