Reiseziel Karibikinsel Martinique

Martinique - Willkommen auf der

Martinique liegt zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean 25 km südlich von Dominica und 37 km nördlich von St. Lucia.  Die Insel hat eine Länge von 73 km und eine Breite von 39 km. Die Küstenlinie ist rund 350 km lang. Die Insel ist bergig. Im Norden der Insel liegt der Vulkan Montagne Pelée, der eine Höhe von 1.397 m hat.

Im Norden der Blumeninsel bietet eine außergewöhnliche natürliche Umgebung aus Wasser, Bergen, Gärten, Wäldern, schwarze Sandstränden wie der ruhigr Plage du Carbet oder der wegen ihrer starken Wellen besonders bei Surfern beliebte Plage de Tartane. Das Zentrum von Martinique mit der Hauptstadt Fort-De-France bietet ein umfassendes kulturelles Angebot, Shopping und natürlich eine der schönsten Buchten der Welt. Der Süden bietet idyllische Landschaften und unvergessliche Wanderungen entlang der Küste. Weiße Sandstrände wie der Plage des Salines in Sainte-Anne, oder l’Anse Dufour in Les Anses D’Arlet stehen für Erholung und Aktivitäten für jeden Geschmack. Strände wie La Pointe Faula in Le Vauclin an der Atlantikküste der Insel lassen die Herzen von Surfern höher schlagen. Oder man kann die Natur in den schönsten Wäldern der Insel, wie den Forêt Vatable in Les Trois-Îlets oder den Forêt Montravail in Sainte-Luce entdecken.

Martinique Impressionen

Geografie - Wetter - Geschichte - Reiseplanung - Heiraten

Geografie Martinique

Martinique liegt zwischen dem karibischen Meer und dem Atlantischen Ozean 25 km südlich von Dominica und 37 km nördlich von St. Lucia. 

Die Insel hat eine Länge von 73 km und eine Breite von 39 km. Die Küstenlinie ist rund 350 km lang. Die Insel ist bergig. Im Norden der Insel liegt der Vulkan Montagne Pelée, der eine Höhe von 1.397 m hat.

Wetter auf Martinique

Das Klima ist tropisch und die Regenzeit dauert von Juni bis Oktober. Der Norden ist feucht mit einer üppigen Vegetation. Im Süden ist das Klima trockener, dort befinden sich auch die meisten touristischen Ziele. Die mittleren Lufttemperaturen liegen im Januar und Februar zwischen min. 21 °C und max. 27 °C, im August und September zwischen min. 24 °C und max. 30 °C. Die Monate Juni bis November zeichnen sich durch hohe Luftfeuchtigkeit aus. Der Februar hat im Mittel 12 Regentage, der Juli 22.

Die Wassertemperatur kann im Juli bis Oktober 28 °C überschreiten und liegt auch im Februar nicht unter 26 °C.

Hurrikane

Die Hurrikansaison dauert während der Regenzeit von August bis Ende September. 

Geschichte Martiniques

Erste Besiedlungen können bis 2000 v. Chr. nachgewiesen werden. Etwa um 100 v. Chr. besiedelten die Arawak vom Orinokogebiet in Venezuela ausgehend die Insel. Im 10. Jahrhundert folgten die Kariben.

Kolumbus entdeckte Martinique am 15. Juni 1502 auf seiner vierten Reise. Er ging bei der heutigen Gemeinde Carbet an Land. Die Insel wurde 1635 von Frankreich im Namen der Compagnie des îles d’Amérique kolonialisiert und blieb seitdem bis auf drei kurze Perioden fremder Besatzung in französischem Besitz. Im Jahre 1648 ging die Compagnie des îles d’Amérique in Konkurs, daraufhin wurde die Insel an Jaques Dyel du Parquet verkauft. Er gründete Fort-de-France und ließ zum ersten Mal Zuckerrohr anpflanzen, was zu einem ersten wirtschaftlichen Aufschwung führte. 

Durch die Gründung der Französischen Ostindienkompanie im Jahr 1664 wurde Martinique wieder Besitz der französischen Krone. 1685 wurde der sogenannte Code Noir verabschiedet, der die Sklaverei in den französischen Kolonien bestätigte. Im Jahr 1694 traf der Dominikaner Père Labat ein. Er war Missionar, Ethnologe und Schriftsteller; er führte die Windmühlen ein und verbesserte die Rumdestillation.

Von 1762 bis 1763 war Martinique durch die Briten besetzt. Am 23. Juni 1763 wurde Joséphine, geb. de Tascher de la Pagerie, die spätere Gattin Napoleons, in Trois-Îlets bei Fort-de-France auf Martinique geboren. Ihre Eltern betrieben dort eine Zuckerrohrplantage, die noch heute als Museum zu besichtigen ist.

1794 wurde im Zusammenhang mit der französischen Revolution die Sklaverei abgeschafft. Napoleon führte sie 1802 wieder ein. Am 22. Mai 1848 wurde die Sklaverei endgültig aufgehoben.

Wegen Mangel an Arbeitskräften auf den Plantagen wurden ab dieser Zeit Inder und Chinesen dort beschäftigt.

Der Martinique-Hurrikan von 1891 verwüstete im August jenes Jahres die Insel. Am 8. Mai 1902 brach der Vulkan Mt. Pelée aus. Ein pyroklastischer Strom hatte mehr als 30.000 Tote zur Folge. 

Im Jahr 1946 wurde Martinique zu einem der französischen Überseedépartements (Départements d’Outre-Mer/DOM), die politisch als Teil des Mutterlandes gelten. 

Martinique ist als Überseedépartement und Region Frankreichs ein vollintegrierter Teil des französischen Staates und damit Teil der Europäischen Union.

ANREISE NACH Martinique

Es gibt täglich mehrere Linienflüge von Paris (Orly) und mehrmals wöchentlich Charterflüge ab Paris (Charles-de-Gaulle) zum internationalen Flughafen Aéroprt international Martinique Aimeé Césaire (FDF) in Lamentin. Der Direktflug dauert 8 Stunden.

Folgende Fluggesellschaften fliegen die Inseln regelmäßig an:

Air Caraïbes ab Paris Orly – Hier geht es zur Website

Air France ab Paris Orly – Hier geht es zur Website

CorsairFly ab Paris Orly – Hier geht es zur Website

VERBINDUNGEN ZWISCHEN DEN INSELN GUADELOUPE, Martinique, Dominica und St. Lucia

Es bestehen regelmäßige Schiffsverbindungen zwischen allen genannten Inseln.

L’Express des Îles – Tel.: 08 25 35 9000 – Hier geht es zur Website
(Zielhäfen: Pointe-à-Pitre, Marie-Galante, Les Saintes, Dominica, Martinique, Saint-Lucia),
buchbar in Deutschland unter 0711-5053531 oder info@tropical-consult.de

Einreisebestimmungen Martinique

Für touristische Aufenthalte bis max. 90 Tage brauchen deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger einen nach Einreise bzw. Ausreise noch mindestens 6 Monate gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie ein Rückreise- oder Weiterreise-Ticket. 

AUTOVERMIETUNG AUF MARTINIQUE

Die Inseln lassen sich am besten mit einem Mietwagen entdecken. Das Straßennetz ist groß, gut gepflegt und bietet leichten Zugang zu den großen Touristengebieten. Es wird auf der rechten Straßenseite gefahren. Die Straßenverkehrsordnung und Verkehrszeichen sind EU-konform. Es gibt alle international bekannten sowie örtliche Mietwagenfirmen, bei denen Sie neben PKWs auch Zweiräder mieten können.

HIER GEHT ES ZU DEN ANBIETERN

Taxis auf Martinique

Am Flughafen, dem Kreuzfahrterminal, den Fährhäfen und den meisten Hotels gibt es jede Menge Taxis. Die Taxis verfügen in der Regel über Taxameter. Nachts zwischen 20.00 – 6.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen werden Zuschläge berechnet.

Sollte das Taxi über kein Taxameter verfügen, sollte der Preis vorher ausgehandelt werden.

 

Geld und Shopping auf Martinique

Die offizielle Landeswährung ist der EURO. Geldautomaten gibt es in allen Gemeinden.

Auf den Märkten der Inseln gibt es schöne Souvenirs, karibisches Kunsthandwerk sowie Gewürze. Der größte Markt ist in der Rue Isambert in Fort-de-France. 

Hier geht es zur Website

Heiraten auf Martinique

Martinique gehört zu Frankreich und wenn Sie in Frankreich die Ehe schließen wollen, kann nur der Standesbeamte, vor dem die Ehe geschlossen werden soll, verbindliche Auskunft über vorzulegende Dokumente erteilen. Zuständig für die Eheschließung ist der Standesbeamte, in dessen Amtsbezirk einer der Verlobten seit mindestens einem Monat vor der Bestellung des Aufgebots seinen Wohnsitz hat. Die Aufgebotsfrist beträgt zehn Tage.

Für alle, die in Frankreich nicht nur die Hochzeitsreise verbringen, sondern dort sogar rechtskräftig heiraten möchten, gilt, dass mindestens einer der beiden Partner vor Veröffentlichung des Aufgebots (mindestens 10 Tage vor der Eheschließung) bereits zwei Monate seinen angemeldeten Wohnsitz in dem Amtsbezirk haben muss, wo die Trauung vollzogen werden soll.

Mindestens einen Monat vor dem Hochzeitstermin benötigt der Standesbeamte alle notwendigen Papiere, und der Eheschließung müssen zwei volljährige Personen als Trauzeugen beiwohnen.

FOLGENDE DOKUMENTE SIND NOTWENDIG:
– Identitätsnachweis (Reisepass oder Personalausweis)
– Geburtsurkunde (beglaubigte französischer Übersetzung)
– Ehefähigkeitszeugnis (beglaubigte französischer Übersetzung)
– evtl. Scheidungsurkunde
– medizinisches Gesundheitszeugnis „Certificat Médical Prénuptial” –
– Aufenthaltsgenehmigung „Carte de Séjour” 
– Meldebescheinigung
Paare, die nicht extra wegen der Hochzeit ihren Wohnsitz nach Frankreich verlegen wollen, können auch nach der standesamtlichen Trauung im Heimatland ohne Weiteres und an jedem Ort in Frankreich ihr Ja-Wort noch einmal im Rahmen einer freien Trauung wiederholen.

PACS (Pacte civil de solidarité)

Die Deutsche Botschaft hat in Zusammenarbeit mit dem französischen Justizministerium ein Merkblatt für Deutsche erstellt, die in Frankreich einen PACS (Pacte civil de solidarité) eingehen möchten. Bitte beachten Sie, dass nur die französische Sprachfassung mit den französischen Behörden abgesprochen ist. Diese steht den französischen Gerichten auch auf der Internetseite des Justizministeriums zur Verfügung.

Hier geht es zur Website der Deutschen Botschaft

 
Aktuelles Wetter
Martinique broken clouds
29 °C
29 - 28
66%
6m/s

Martinique - Sehenswürdigkeiten und Ausflüge

Der Norden Martiniques

Der Norden bietet eine außergewöhnliche natürliche Umgebung aus Wasser, Bergen, Gärten und Wäldern hat eine vielseitige Landschaften. Es gibt schwarze Sandstränden wie der Plage du Carbet, bis hin zu den, wegen ihrer starken Wellen besonders bei Surfern beliebten, Stränden an der Atlantikküste, wie der Plage de Tartane.

Montagne Pelée

Der Montagne Pelée gehört zu den Orten Martiniques, die man unbedingt besucht haben sollte. Auch wenn er friedlich erscheint, handelt es sich hier um einen aktiven Vulkan, was die heißen Quellen an ihren östlichen Hängen beweisen. Der letzte Ausbruch war 1929 und die unterirdische Aktivität wird permanent überwacht vom Observatoire du Morne des Cadets. 

Das Musée Franck Perret in Saint-Pierre, das Maison Régionale du Volcan in Morne-Rouge oder das Centre de Découverte des Sciences de la Terre informieren in einem außergewöhnlichen und erdbebensicheren Gebäude die Ausbrüche der Montagne Pelée.

Über mehrere Fußwege kann man die aus den Ausbrüchen von 1902 und 1929 entstandenen Kegel erkunden. Vom Gipfel aus hat man wundervolle Ausblicke auf die Stadt Saint-Pierre und ihre Küste. Der Nordhang bietet vielseitige Landschaften wie Bananenplantagen, Regenwald und windgepeitschten Flächen.  Der beliebteste Wanderweg führt über den Aileron und das Plateau des Palmistes und nimmt seinen Anfang an der östlichen Flanke des Gebirges.

Der Norden von Martinique hält viele Wanderwege mit atemberaubenden Landschaften und außergewöhnlicher Natur bereit. Besonders empfehlenswert ist die berühmte Wanderung von Grand-Rivière nach Prêcheur entlang der Nordküste. Empfehlenswert sind auch die Wasserfälle des Flusses Couleuvre in Le Prêcheur und der Gorges de la Falaise in Ajoupa-Bouillon. 

Strände

Die Strände im Norden Martiniques bestehen meist aus schwarzem Sand  vulkanischem Ursprungs vom nahegelegenen Montagne Pelée.

Zwischen Le Prêcheur und Grand-Rivière, von Anse Couleuvre aus, gibt es mehrere herrliche Strände, wie Anse la Voile oder Anse des Galets. 

Die Inselmitte

Das Zentrum von Martinique bietet ein umfassendes kulturelles Angebot, viele denkmalgeschützte Gebäude sowie Gärten und Stränden. 

FORT-DE-FRANCE

Im Norden steigen die Hügel zu den Ausläufern des Pitons du Carbet und dessen gut sichtbaren bewaldeten Hängen an.

Im Süden bildet das Cap Salomon das Ende der Bucht von Les Trois-Îlets. Von hier aus lassen sich die Strände von Les Anses d’Arlet und die unzähligen Meeresschildkröten, die dort leben, erahnen.

La Baie des Flamands (Die Bucht der Flamen) verdankt ihren Namen den niederländischen Juden, die im 17. Jahrhundert aus Brasilien vertrieben wurden und auf Martinique Zuflucht fanden. Als Anerkennung für ihre Schönheit und Einzigartigkeit wurde sie 2011 in den sehr exklusiven Club der „schönsten Buchten der Welt“ aufgenommen – neben der Bucht von San Francisco in Kalifornien, der Bucht von Mont Saint Michel in der Normandie oder der Halong-Bucht in Vietnam!

Genießen Sie das Stadtzentrum von Fort-de-France und treffen Sie in der Fußgängerzone auf die einheimischen Händler. Auf dem Marché de Fort-de-France werden Obst und Gemüse, Gewürze, Spirituosen, frische Säfte und vieles mehr verkauft. Entdecken Sie Rezeptgeheimnisse oder genießen Sie lokale Gerichte in einem der Restaurants. 

Fort Saint-Louis  

Die Befestigungsanlage ist ein Zeuge der Geschichte Martiniques. Früher wurde es Fort Royal genannt und war im Jahr 1674 Schauplatz der Schlacht zwischen Frankreich und Holland.

Schœlcher-Bibliothek

Sie wurde 1884 in Paris gebaut und 1889 auf der Weltausstellung präsentiert, bevor sie demontiert und mit dem Boot nach Fort-de-France transportiert wurde. Sie ist ein architektonisches Juwel aus Holz, Schmiedeeisen und Beton, 1973 unter Denkmalschutz gestellt und ist eines der schönsten Gebäude in Fort-de-France.

DIE GÄRTEN DER INSELMITTE

Jardin de Balata 

Der Park bietet ist ein großer tropischer Garten, der exotischen und heimischen Pflanzenarten zeigt. Von Seilbrücke aus, kann man den Garten aus der Höhe genießen.

Coeur Bouliki 

Coeur Bouliki in der Gemeinde Saint-Joseph ist mit rund 1.500 Hektar tropischem Regenwald eine der grünen Lungen Martiniques  Gleichzeitig ist es die größte Waldfläche der Insel. Bei heißem Wetter ist es angenehm, in den kühlen Gewässern wie den Flüssen Rivière Blanche oder La Lézarde zu baden.

DIE STRÄNDE DER INSELMITTE
La plage de la Batelière

Unterhalb des Hôtel Batelière gelegen, schützen Felsen den weißen Sandstrand mit dem türkisfarbenen Wasser vor den starken Wellen des Meeres. Hier findet man Liegestühle und Sonnenschirme sowie ein Tauchzentrum und eine gemütliche und trendige Strandbar, das Lili‘s.

La plage de l’Anse Madame

Dieser weiße Sandstrand mit ruhigem Wasser liegt in der Nähe der Stadt Schoelcher. Er wird von Kokospalmen und anderen Palmenbäumen umsäumt. Er erstreckt sich über etwa 200 Meter zwischen einem langen Ponton und einer felsigen Inselspitze. Hier bringen auch die Fischer ihre Fänge am frühen Morgen oder am späten Nachmittag an Land.

Tombolo

Tombolo ist ein Ausdruck italienischen Ursprungs und bezeichnet einen Dünenstreifen, der über eine Wasserfläche hinweg zwei Landflächen miteinander verbindet. 
Entstanden durch den Einfluss von Meeresströmungen und Gezeiten kann findet man entlang der Atlantikküste Martiniques mehrere Tombolos. Die spektakulärste Landzunge befindet sich in Sainte-Marie. Der Dünenstreifen schafft eine Verbindung von mehr als 200 m zwischen Petite-Anse, dem Strand von Sainte-Marie und der gegenüberliegenden Îlet Sainte-Marie und ist die Folge der klimatischen Hochdruckeinflüsse der Bermudas.

Von November bis April fördern die Winde und die Temperaturen zusammen mit den Meeresströmungen den Sand aus den Tiefen des Ozeans und formen die Küste Martiniques. Der Tombolo erscheint am Ende des Jahres, um dann vier Monate später wieder zu verschwinden! Während Sie die Insel Sainte-Marie während der Karnevalszeit zu Fuß erreichen können, ist das im Frühling unmöglich. Die Insel ist ein Naturreservat und das Betreten während der Brutperiode der Vögel ist verboten.

Caravel-Halbinsel

Auf der Atlantikseite Martiniques gelegen ragt die Halbinsel La Caravelle 12 km in den Ozean und bietet spektakuläre Panoramen zwischen Land und Meer. Die Landschaft ist enorm vielfältig. Man findet Bananenplantagen, von den Passatwinden geformte Sträucher, Trockenwald rund um den Leuchtturm oder tropischer Regenwald in den kleinen Tälern, Mangrovenwälder, steile, von den Wellen geformte Felsen, und kleine, windgeschützte Buchten.

Das Naturschutzgebiet, das sich auf 400 Hektar im äußersten Zipfel der Halbinsel erstreckt, schützt mehr als 150 charakteristische Pflanzenarten der Kleinen Antillen und bietet Platz für dutzende von Vogelarten. Zwei ausgeschilderte Wanderwege durch die wilde Natur laden zu verschiedenen Wanderungen von einer Stunde bis zu einem halben Tag ein.

Das Fischerdorf Tartane ist hier die einzige Ortschaft. Einige Kilometer weiter zeugen die Ruinen des Château Dubuc an den unebenen Ufern der Baie du Trésor von der bewegten Vergangenheit der Halbinsel.

Der Süden von Martinique

Der Süden bietet idyllische Landschaften, unvergessliche Wanderungen entlang der Küste, weiße Sandstrände, Erholung und
Strandaktivitäten für jeden Geschmack wie Jetski, Kitesurfen, Beachvolleyball, SUP, Parasailing und vieles mehr.

DIE STRÄNDE IM SÜDEN

Die weißen Sandstränden im Süden Martiniques wie der Plage des Salines in Sainte-Anne oder l’Anse Dufour in Les Anses D’Arlet sind ideal für einen idyllischen Tag am Strand aber auch für Surfer, Kitesurfer und andere Wassersportler.  Strände wie La Pointe Faula in Le Vauclin an der Atlantikküste bietet Surfern ideale Bedingungen für garantierten Nervenkitzel.

AKTIVITÄTEN AN LAND

Martinique verfügt auch über eine außergewöhnliche Flora und Fauna. Der Forêt Vatable in Les Trois-Îlets oder der Forêt Montravail in Sainte-Luce gehören zu den schönsten Wäldern der Insel.

Aktion und Nervenkitzel kann man beim Canyoning, im Kletterwald, beim Wandern, Kajakfahren oder Mountainbiken erleben. Der Raid des Alizées und der Tchimbé Raid sind einzigartige Erlebnisse, abseits ausgetretener Pfade.

WASSERSPORT

Der Süden Martiniques lädt zu einem Ausflug hinaus aufs Meer ein, bietet die Gelegenheit zum Stand-up-Paddeln, Kajak- oder Jetskifahren oder sich einer der vielen Sandbänke vor der Insel auszuruhen.

Am Fuße des Rocher du Diamant gibt es einen der schönsten Tauchplätze in der Karibik mit atemberaubender Unterwasserflora und -fauna sowie eine Vielzahl bunter Fische.

DIE MARINA VON LE MARIN

Die Marina von Le Marin ist heute die größte Jachtbasis in der südlichen Karibik mit 830 Liegeplätzen und 100 Anlegebojen.

Hier gibt es mehr als 30 Unternehmen, die mit dem Jachtsport verbunden sind.

Rumproduktion auf Martinique

Destillerien auf Martinique

Rum ist ein wesentlicher Teil der Geschichte und der Gegenwart Martiniques. Auf der Inseln gibt es neben gewaltigen Zuckerrohrfeldern auch eine Menge Destillerien. Wegen der speziellen Beschaffenheit des Bodens hat das Zuckerrohr eine besondere Qualität.

Traditioneller Rum wird unter Verwendung von Melasse, des Nebenprodukts des Zuckerraffinierungsprozesses, hergestellt. In den Destillerien der Insel wird traditionell der bekannte Rhum Agricole durch Destillieren von nur fermentiertem Zuckerrohrsaft hergestellt. 100 kg Zuckerrohr produzieren 10 Liter Rhum Agricole.

Dieser Rhum unterscheidet sich geschmacklich deutlich vom traditionellem Rum aus Melasse.

Rhum paille – ist Rhum Agricole, der mindestens 12 Monate in einem Fass mit einer Kapazität von mehr als 650 l gereift ist.

Rhum vieux oder Aged Rum – ist Rhum Agricole der in Fässern mit 650 l oder weniger über mindestens 3 Jahre gereift ist. Gealterter Rhum Vieux aus Martinique gehört zu den angesehensten der Welt.

Seit November 1996 profitiert der Rhum Agricole aus Martinique von der Anerkennung AOC. Diese Anerkennung erfordert, dass die Zuckerrohrzüchter und die Rumproduzenten verschiedene Vorschriften hinsichtlich Art, Standort und Intensität des Zuckerrohranbaus sowie der Fermentationsdauer und des Destillationsprozesses einhalten.

Nachfolgend finden Sie eine Liste der wichtigsten Brennereien:

Distillerie Clément, Le François

Die Destillerie Habitation Clément wurde 1887 durch den Mediziner und Politiker Homère Clément gegründet. Das Gut liegt in Martinique südlich von Le François, ist umgeben von Zuckerrohrpflanzungen und wird durch den 16 Hektar großen angelegten Park mit über 300 tropischen Pflanzen geprägt.

Das Herrschaftshaus liegt auf einer kleinen Anhöhe umgeben von alten Bäumen und wurde 1996 zum historischen Monument erklärt.

Die Zuckerrohrpresse, die Dampfmaschine und die Destillationsanlage wurden 1988 außer Betrieb genommen und 2005 wieder restauriert. Die Anlage ist aber nicht funktionsfähig. Heute wird das Zuckerrohr außerhalb des Anwesens gepresst und destilliert. Die Rumlagerung in Eichenfässern erfolgt auf dem Gutsgelände. Die Lagerhäuser können besichtigt werden. Die Rumabfüllung erfolgt ebenfalls auf dem Anwesen.

Hier geht es zur Website

Distillerie Depaz, St. Pierre

Die Aromen von Depaz Rum erzählen von der Geschichte von Martinique. Das Geburtshaus der Marke Depaz, das Anwesen „La Montagne“, ist in außergewöhnliche Flanken des Pelée-Berges eingebettet. Diese fruchtbaren, aber gefährlichen Böden erzählen die erstaunliche Geschichte eines Mannes, Victor Depaz, und sein außergewöhnliches Schicksal.

Die Plantaget La Montagne, war ursprünglich ein Bauernhof, der 1651 von Jacques Duparquet, dem ersten Gouverneur der Insel, gegründet wurde. Die Plantage war ursprünglich zum Anbau von Tabak und Indigo und die Haltung von Vieh verwendet wurde, wurde jedoch bald auf den Zuckerrohranbau und die Destillation von Rum umgestellt. Dort arbeiteten mehrere Familien, darunter die von Victor Depaz. Der hier hergestellte Rum wurde in Fässern nach Europa verschickt. Die Stadt Saint Pierre erlebte ihre Blütezeit und wurde „Klein Paris der Antillen“ genannt.

Am 8. Mai 1902 erwachte der Vulkan Mount Pelée und zerstörte die Stadt Saint Pierre und auch die alte Plantage.

Victor Depaz, der zu dieser Zeit in Bordeaux studierte, erfuhr von der schrecklichen Katastrophe und dem Tod seiner ganzen Familie. Verwaist und bankrott beschloss er, nach Kanada zu ziehen, entschied sich dann doch auf Martinique zu bleiben. Am 8. Mai 1917, nur 15 Jahre nach dem Ausbruch, eröffnete er seine neue Brennerei, die von den 521 Hektar Zuckerrohrfelder  gespeist wurde, die er jetzt an den Flanken des Berges Pelée besaß.

Anschließend baute er ein Anwesen, eine Nachbildung des ursprünglichen Périnelle-Anwesens, in dem er seine Kindheit verbrachte. Während seines ganzen Lebens verbesserte Victor Depaz die Rums, die seinen Namen tragen.

Bereits 1922 gewannen Depaz Rums ihre erste Medaille in Marseille. Dies war der Beginn einer Reihe prestigeträchtiger Auszeichnungen, die bis heute andauern.

In den 1950er Jahren übernahmen die Söhne von Victor Depaz die Nachfolge ihres Vaters. André und Raoul Depaz modernisierten die Zuckerrohrproduktion.

Noch heute trägt das  sonnengetränkte Zuckerrohre, die vulkanischen Böden und das reine Wasser zum außergewöhnlichen Geschmack der Depaz-Rums bei.

Man kann das Anwesen und Museum besuchen und im Shop die außergewöhnlichen Rums probieren.

Hier geht es zur Website

Trois Rivieres, S.te Luce

Die Trois Rivières Distillery befindet sich im sonnigen Süden von Martinque. Die Geschichte der Plantation Trois Revières beginnt im Jahr 1660 mit Nicolas Fouquet, dem Finanzminister des König Ludwig XIV. Dieser sicherte sich ein 2.000 Hektar großes Grundstück im Süden der Insel. Das Anwesen wechselte im Laufe der Zeit mehrfach den Besitzer. Im Jahr 1905 wurde das Anwesen dann durch den Industriellen Amédée Aubéry erworben, die Zuckerproduktion eingestellt und man konzentrierte sich ab diesem Zeitpunkt ausschließlich auf die Produktion von Rum. Allerdings produzierte man Anfangs den klassischen Rum aus Melasse.
Die Produktion von Rhum Agricole, begann erst unter der Leitung des Sohnes von Aubéry im Jahr 1940.  2004 wurde die Produktion dann vom Standort Trois Rivières nach Rivière Pilote verlegt.

Hier geht es zur Website

La Mauny, Rivière Pilote

1749 landete Ferdinand Poulain, Graf von Mauny, Adliger der Bretagne und Anwalt des Königs von Frankreich auf Martinique.
Er heiratet die Tochter eines Plantagenbesitzers in Rivière Pilote im Süden der Insel der Plantage seinen Namen.

Bis 1820 war die Herstellung von Zucker und Tafia, einem billigen Rum aus Zuckerrohrsaft mit hohem Fuselöl-Anteil, die Haupttätigkeit des Anwesens. Ab diesem Zeitpunkt
entwickelt die Brennerei verbesserte Herstellungsbedingungen und beginnt mit der Produktion von höherwertigem Agricole-Rum.

1923 wird die Plantage Eigentum der Brüder Theodore und Georges Bellonie. Georges widmet seine Zeit der Destillation, während Theodore sich um den Geschäftsbereich kümmert und sich auf Agricole Rum spezialisiert hat.

1929 wird die Produktion durch die Installation einer Destillationskolonne, neuer Brechmühlen und einer Dampfmaschine erweitert und modernisiert.

Ab 1950 beginnt eine rasante Expansion der Marke dank der Vermarktung seiner Rums in im Siebdruck etikettierter Flaschen und Werbung in Cafés, Hotels und Restaurants. Zur selben Zeit beginnt der Export.

Bei der Fahrt mit dem kleinen Zug, dem „Ti-train“, durch die Destillerie erfahren Sie alles über das Know-how der traditionellen Herstellungsmethoden des Rhum agricole der Maison La Mauny. In der Cabane à Rhum werden Sie mit Ti Punchs und Cocktails vertraut gemacht und lernen alles über die Kunst der Reifung, während Sie außergewöhnliche alte Rums probieren.

Hier geht es zur Website

Distillerie Bally, Carbet

Bally auf der Domaine Lajus in Le Carbet wurde 1923 gegründet und ist eine der ältesten Brennereien in Martinique.

Jacques BALLY, Gründer des Hauses, war von den Techniken der Vorfahren zur Herstellung von Cognac und feinen Alkoholen inspiriert und die Idee seine Rums in Fässern altern zu lassen. Damit war er der erste Hersteller qualitativ hochwertiger, gelagerter Rhums auf Martinique. Als wahrer Visionär schuf er auch die markentypische, dreieckige Flasche in Zusammenarbeit mit der Glasfirma Saint Gobain. BALLY bietet immer noch die erste Reihe alter und alter A.O.C. MARTINIQUE-Rumsorten an. Der älteste Jahrgang ist ein J. Bally aus dem Jahr 1929.

Rhum Neisson, Carbet

1932 errichteten die Brüder Neisson ihre Brennerei in Le Carbet an der nordwestlichen Küste von Martinique. Jean, ausgebildeter Chemieingenieur, widmete sein ganzes Berufsleben der Verbesserung der Destillationstechniken. Sehr bald wird sein Talent durch die zahlreichen Auszeichnungen auf internationalen Messen anerkannt und die berühmte Zepol’Karé-Flasche (mit quadratischen Schultern) wird zum Synonym für hochwertigen Rum.

Die Nachkommen Jean, Claudine und ihr Sohn Grégory, setzen die Familientradition mit ökologischer Ausrichtung fort. Von 2013 bis 2016 erfolgte die Umstellung auf die Herstellung des ersten Bio-AOC-Martinique-Rum.

Das spezielle Ökosystem der Neissons beinhaltet zudem die Verwendung speziell ausgewählter, eigener, einheimischer Hefestämme der Brennerei, die richtige Auswahl der Zuckerrohrsorten je nach Typologie jeder Parzelle, Kontrolle der Bewässerung zur Wassereinsparung und effiziente Behandlung von Abwässern.

Hier geht es zur Website

J.M., Macouba

Das Habitation Bellevue liegt im Norden von Martinique an den Hängen des Mount Pelée und profitiert von einem feuchten tropischen Klima und besonders fruchtbaren vulkanischen Böden, auf denen außergewöhnliches Zuckerrohr angebaut werden kann. Das Zuckerrohr wird bereits nach weniger als einer Stunde nach dem Schneiden in den Mühlen gemahlen.

Die Destillation erfolgt in zwei traditionellen Kupfersäulen vom kreolischen Typ destilliert. Der Rum wird nur zu 72% destilliert, um den gesamten aromatischen Reichtum des Zuckerrohrs zu erhalten. J.M ist eine der wenigen Brennereien in Martinique, die Quellwasser aus der Mountagne Pelée für die Herstellung ihrer Rumsorten verwenden.

Der Rhums Vieux J.M wird regelmäßig bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.

Hier geht es zur Website

Hier geht es zum Video

Saint-Etienne, Gros Morne

Saint-Etienne wurde auf den Fundamenten der Zuckerraffinerie von „La Maugée“ errichtet. Das architektonische Ensemble, das aus dem Herrenhaus, der Brennerei und den ehemaligen Arbeiterhütten besteht, ist typisch für die Plantagenarchitektur Martiniques.

Im Jahr 1882 wurde Saint-Etienne von Amédée Aubéry, einem jungen Industriellen gekauft. Er verwandelte die Zuckerraffinerie in eine Brennerei für Rhum Agricole und begann mit der Modernisierung der Infrastruktur. Er vergrößerte die Fabrik und stattete sie mit einer prächtigen Fassade aus, die von 28 Fenstern mit gewölbten Bögen unterbrochen wurde, die eine optimale Belüftung des Gebäudes gewährleisten. Auf dem Brennereigelände gibt es Eisenbahnen. Zugtiere zogen einst die Wagen, die das Zuckerrohr transportieren. Die Wasserkraft des Fluss Lézarde der über einen Steinkanal durch den kreolischen Garten geleitet wurde, wurde gleichfalls genutzt.

1909 ging das Anwesen in die Hände der Familie Simonnet über, die die Brennerei bis zu ihrer Schließung Ende der 1980er Jahre führte. 1994 wurde das Anwesen von Yves und José Hayot gekauft und grundlegend restauriert. Daraus ist ein herrliches Ensemble der typischen Architektur mit musealen Zügen entstanden. Im Kulturzentrum werden zudem Ausstellungen gezeigt.

Es wird ein breites Sortiment klassischer Rumsorten (weiße Rumsorten, Vieux, VSOP oder XO) sowie Sondereditionen, Jahrgangsrums  hergestellt, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben wiederholt ausgezeichnet wurden.

Hier geht es zur Website

Saint-James, S.te Marie

Bereits 1765 werden die ersten Rumsorten auf der Habitacion „Trou Vaillant“ auf Martinique destilliert und unter dem Namen Saint James Rum nach Nordamerika exportiert.

1882 kaufte Paulin Lambert das Anwesen in „Trou Vaillant“ und registrierte die Marke Saint James mit ihrer berühmten quadratischen Flasche.

1885 wird der erste Jahrgang SAINT JAMES 1885 vermarktet. Noch heute werden seltene Flaschen davon im Vintage-Keller der Brennerei aufbewahrt.

1902, während des Ausbrichs des Vulkan Pelée wird die Stadt Saint Pierre und den Standort Saint James zerstört. Wie durch ein Wunder ist das Haus von SAINT JAMES nur teilweise zerstört.

1973 erwirbt Cointreau Rhums Saint James und konsolidiert die gesamte Produktion in Sainte-Marie. 1990 schlossen sich die Holdinggesellschaften der Familien Hériard Dubreuil und Cointreau zur Rémy-Cointreau-Gruppe zusammen. 2003 verkauft die Rémy Cointreau-Gruppe Saint James an La Martiniquaise, das damit zum führenden europäischen Produzenten und Vertreiber von landwirtschaftlichem Rum (A.O.C.) wurde.

2019 wurde die Habitacion La Salle und das Atelier du Rhum eröffnet. Die Habitation La Salle ist eine reastaurierte, ehemalige Zuckerraffinerie, die Ende des 17. Jahrhunderts in Sainte-Marie im Nordosten der Insel gegründet wurde, und einst Zuckerrohrsaft produzierte. 

Die Habitation ist von der SAINT JAMES Distillery mit dem kleinen Plantagenzug erreichbar und bietet verschiedene Besuchsbereiche. Im Atelier du Rhum kann man Rum´s verkosten und exklusive  Cuvées kaufen, die separat abgefüllt und dann mit Wachs versiegelt und durch Brandmalerei angepasst werden können.

Hier geht es zur Website

Hardy Distillerie, Trinité

Die als Naturschutzgebiet eingestufte Halbinsel Caravelle ist schon aufgrund ihrer Schönheit der Landschaften mit Waldgebieten, Hügeln mit Zuckerrohrfeldern, die auf beiden Seiten der Halbinsel in Richtung Meer abfallen, und vor allem atemberaubenden Ausblicken einen Besuch wert. Das kleine Dorf Tartane liegt im Herzen der Halbinsel. Dort wurde im Jahr 1830 wurde die Habitation „La Grâce“  gegründet. Einige Jahre später erwarb Emilien BONNEVILLE die Brennerei und verkaufte sie an seine Tochter Clémence, die Frau von Gaston HARDY des SOURCES.
 Seit fast zwei Jahrhunderten hat die Familie HARDY diese Brennerei von Generation zu Generation in ihrem Familienerbe erhalten und produziert weiterhin den berühmten Hardy Rum.

Hier geht es zur Website


Distillerie Dillon, Fort-de-France

Dillon hat auf Martinique mehrere Standorte – in Saint-Pierre am Fuße des Montagne Pelée und in Basse-Pointe. Die Destillerie befindet sich in Fort-de-France.

Am Standort der Brennerei wurde bereits seit 1690 Zuckerrohr angebaut. Der spätere Name des Rum´s stammt von Arthur Dillon (1750-1794). Dillon war der zweitgeborene Sohn des irischen Adligen Henry Dillon, 11. Viscount Dillon, dessen Vater 1711 auch den französischen Titel Comte Dillon erworben hatte. Er trat in die Armee König Ludwigs XVI. ein. Während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges segelte er 1778 mit seinem Regiment in die Karibik und kämpfte bei Grenada und Savannah (Georgia) gegen die Briten. 1784 heiratete er eine reiche Witwe Louise Comtesse de la Touche und sie kauften das Anwesen. 1794 stirbt 
Arthur Dillon unter der Guillotine. In Anerkennung seiner Verdienste wurde der Name Dillon später in den Arc de Triomphe auf der Liste der Generäle der Französischen Revolution eingraviert. Seine Frau stirbt 1817.
1857 erwirbt der Bürgermeister von St. Pierre, M. Hervé, erwirbt das Dillon Anwesen. Während der Krise der Zuckerindustrie wird er ruiniert und muss Dillon verkaufen. 1869 wird eine neue Rumfabrik gebaut, die 1891 während des verheerenden Hurrikans zerstört wird. 
1928 restauriert Raphael Domergue die aktuellen Gebäude und 1967 kauft die Bardinet-Gruppe die Dillon-Brennerei.

Hier geht es zur Website


Distillerie Simon, François

Die Geschichte der Familie Assier in Martinique beginnt 1710, als Jean Assier, ein junger Anwalt aus Montpellier, auf die Insel kommt und in den Dienst des Gouverneurs von Phelypeaux tritt.

Einige Jahrhunderte später im Jahr 2006 startete sein direkter Nachkomme Yves Assier de Pompignan ein gewagtes und aufregendes Projekt – die Gründung einer neuen Rumfabrik. Dazu wurde die Habitation du Simon, die sich ideal im Herzen eines außergewöhnlichen Terroirs befindet, wiederhergestellt.
Im Jahr 2010 wurde mit der Auswahl der großen alten Rumsorten begonnen. In der Habitation wird ein Alterungs-Keller mit 320 Liter-Fässern eingerichtet, in denen zuvor Cognac gelagert wurde. Die Destillation
erfolgt traditionell in einer kuüfernen Charentais mit einer Kolonne mit sieben Böden.  In den Gärtanks mit kontrollierter Temperatur erfolgt eine langsame Fermentationen um das aromatische Potenzial voll auszuschöpfen.

Am 31.12.2015 erfolgt die Genehmigung der Aufnahme des  Brennereibetriebes.  Das Haupthaus wurde renoviert, um Besucher zu empfangen und Tastings in einer außergewöhnlichen Umgebung durchführen zu können. Im Dezember 2016 wurde nach 10 Jahren des Lernens wird die brandneue A 1710-Brennerei von Yves Assier de Pompignan und seinem Team eingeweiht.

Hier geht es zur Website


Distillerie La Favorite, Lamentin

L’Habitation La Favorite wurde 1842 gegründet. Im Jahr 1905 kaufte Henri Dormoy die Favorite La Habitation von Charles Henri. Zu dieser Zeit war es noch keine Brennerei, sondern eine Zuckerraffinerie. Henri Dormoy verwandelte dann die Zuckerraffinerie in eine Destillerie für Rhum Agricole.

Es schaffte unter anderem eine Dampfmaschine an, die heute noch in Betrieb ist. Es ist die einzige Brennerei in Martinique, die noch vollständig mit Dampf arbeitet.

Einer seiner Söhne, André Dormoy, führte das Familienunternehmen weiter. Als er im Jahr 2000 starb, übernahm sein Sohn Paul Dormoy, die Brennerei La Favorite. Im Jahr 2006 trat sein Sohn Franck Dormoy dem Team von La Favorite bei, um die Tradition fortzusetzen und diesen wunderbaren Beruf der Herstellung von landwirtschaftlichem Rum zu erlernen.

Durch das Know-how und die Leidenschaft, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, destilliert die Familie DORMOY weiterhin rund 600.000 Liter Rum pro Jahr mit größtem Respekt für die Tradition von Martinique.

Hier geht es zur Website

Martinique - Natur und Umwelt

Natur und Umwelt Martinique

Wegen seiner Vielfalt an natürlichen Lebensräumen wie Wald, Küste, im Meer und in den Flüssen gehört Martinique zu den 35 Hotspots für Artenvielfalt weltweit.

Folgende Lebensräume gibt es auf Martinique.

DER TROPISCHE REGENWALD 

Dieser Regenwald kann besonders im Norden Martiniques beobachtet werden. Es gibt dort zahlreiche Pflanzenarten, wie die Acomats Boucans (Sloanea caribaea), Bois Canon (Cecropia peltata), Balisiers (Helioconien), Guzmania (Bromeliengewächse), Laurier Fine (Ocotea alpina), Lianes (Lianen), Magnolias (Magnolien), Bois Rivière (Chimarrhis cymosa), Fougères Arborescentes (Baumfarne), Gommiers Blancs (Dacryodes excelsa), Lichens (Flechten) und Glouglous (Acrocomia aculeata).

Die zahlreichen Tierarten leben sowohl zu Füßen der Bäume als auch in ihren Wipfeln, wie zum Beispiel der Caféïette (Grauwaldsänger), die Chauves-Souris (Fledermäuse), die Grive à Pattes Jaunes (Gelbfußdrossel), der Martin-Pêcheur (Eisvogel) und das Perdrix Rouge (Rothuhn).

ALPINE VEGETATION

Diese Waldart findet sich auf der gesamten Montagne Pelée, auf einen Wanderweg Montagne Pelée über Aileron und die Orte Anjoupa Bouillon, Prêcheur und Saint Pierre.

Diese Vegetationsart ist weiter oben im Gebirge angesiedelt, ab einer gewissen Höhe, dort, wo die Kälte intensiver ist und die Fülle an großen Bäumen den Bergwiesen, den Baumfarnen, Gebirgsmangroven und -palmen Platz macht.

Hier findet man bekannte Tierarten wie den Sperber, den Bartklarino oder Rotkehlchen Solitair  (Myadestes genibarbis) und den Prachtfregattvogel … etc.

GEMÄSSIGTER REGENWALD

Den gemäßigten Regenwald findet man im Herzen der Küstenwälder im Norden Martiniques.

Hier gibt es eine große Vielfalt an Blumen und gewisse, charakteristische Baumarten: Lépineux Blanc (Zanthoxylum caribaeum-Rutacees), Pois Doux (Inga-Baum), Agouti (Ficus insipida, weiße Feige), Bois Côtelette (Miconia coriacea), Courbarils (Hymenaea courbaril), Bégonias (Begonien).

Zahlreiche Tierarten leben hier wie Manguste, Beutelratte, Mapous, Perdrix Croissant (Schnurrbart-Erdtaube,Geotrygon mystacea), Ringeltauben oder Saltator Strié (Saltator striatipectus).

DER TROCKENWALD

Der den Winden ausgesetzte trockene Küstenwald befindet sich in der Nähe des Meeres im Süden Martiniques und im Réserve Naturelle de la Caravelle in der Kommune Trinité. Dies ist der ausgedehnte Wald mit Sandflächen und seinen giftigen Manchinelbäumen, den Meertraubenbäumen, den Birnbäumen, den Mandelbäumen, der wilden Ananas (Glomeropitcairnia penduliflora), dem Felsenkaktus (Cereus peruvianus), den Weißgummibaum (Bursera simaruba), dem Gaiac (Guajak-Baum, Guaiacum officinale) und dem Trompetenbaum.

Hier gibt es auch zahlreiche, manchmal endemische, Vogelarten wie den Gorge Blanche (Ramphocinclus brachyurus), den Martinet des Antilles (Mauersegler), den Moqueur des Savanes (Mimus Gilvus), den Carouge de la Martinique (Icterus Bonana), den Père noir (Loxigilla noctis) die Tourterelle à Queue Carrée (Küstentaube,Zanaïda aurita) und den Zotolan (Sperlingstäubchen, Columbina Passerina). Der grüne Leguan der Kleinen Antillen ist hier zuhause. Diese bedrohte Art ist nur hier beheimatet und geschützt.

DIE FELSENKÜSTEN

Die Felsenküsten Martiniques zu beobachten ist ein wahres Vergnügen, da die Morphologie der Landschaften, entstanden durch die Erosionswirkung des Meeres, sich dem Betrachter öffnet. Diese Räume sind potentielle Behausungen für Fledermäuse.

DIE STRÄNDE UND DIE SANDKÜSTEN

Martinique verfügt über 120 Strände mit einer Gesamtlänge von 50 km. Hier kann man folgende Pflanzenarten finden: die Patates Bord de Mer (Ziegenfuß-Prunkwinde, Ipomoea pes-caprae), die Raisiniers (Meertraubenbäume), die Pourpiers Bord de Mer (Portulaca portulacastrum) und den Romarin Noir (Suriana Maritima).

Unter den Vogelarten finden sich die Bécassaux Semi Palmés (Sandstrandläufer, Calidris pusilla), die Gravelots Semi Palmés (Charadrius semipalmatus) der Tournepierre à Collier (Steinwälzer, Arenaria interpres).

Die Mehrzahl der Strände Martiniques beherbergt die Gelege der Meeresschildkröten. Es sind drei Arten von Meeresschildkröten vertreten: Tortue Imbriquée (Echte Karettschildkröte), Tortue Verte (Suppenschildkröte) und die Tortue Luth (Lederschildkröte). 

All diese Meeresschildkröten sind bedroht und werden sowohl national als auch international geschützt.

DIE MANGROVEN

Man findet sie im Réserve Naturelle de la Caravelle, in der Kommune Trinité und am Étang des Salines in der Kommune Sainte Anne.

Als richtiger Wald zwischen Land und Meer zeigt die Mangrove ihre verschiedenen Gesichter von den Küsten bis hin zum Innern Martiniques.

Als Schnittstelle zwischen den Einzugsgebieten der Flüsse im Landesinneren und deren maritimen Unterläufen stellt dieses Ökosystem ein wahres Labor dar, in dem man verschiedenste Phänomene studieren kann, wie das Filtern der Abwässer vor dem Ableiten ins Meer, den Schutz der Küsten gegen Erosion und Tsunamis, ganz abgesehen von der hier vorhandenen außergewöhnlichen Artenvielfalt.

Die Mangrove bietet hier eine Vielzahl an Arten und Gewässern, die sich je nach Salzgehalt des Wassers und Lebensraum unterscheiden; von den Zonen am Meer über die Salzwasserlagunen und die schlammigen Böden zu den Sumpfwäldern.

Algen, Muscheln, Krustentiere und Fische finden dort Unterschlupf und Nahrung, während die schönen Roten Mangroven Rhizaphora mit ihren großen Bogenwurzeln, die schwarzen Mangroven Avicennia mit ihren Bleistiftwurzeln und die Mangles Médaille Pterocarpus, ein spektakuläres Durcheinander bieten und einmal Entzücken hervorrufen, einmal zum Träumen oder ganz einfach zu Abenteuern einladen.

Diese Vogelarten sind dort zahlreich vertreten: Aigrette Bleue (Blaureiher), Aigrette Neigeuse (Schmuckreiher), Bihoreau Violacé (Krabbenreiher), Canard des Bahamas (Bahamaente), Chevalier Semi Palmé (Schlammtreter), Didine (Goldwaldsänger) Échasse Blanche (Stelzenläufer), Grand Chevalier à Pattes Jaunes (Kleiner Gelbschenkel), Grand Héron (Kanadareiher), Grande Aigrette (Silberreiher).

DIE SEEGRASFELDER UND DIE RIFFE

Die in ihren Lebensräumen zu beobachtende Wasserfauna umfasst unter anderem Seesterne, Seeigel, Schwämme, Schildkröten, Krabben, Korallen…etc.) Diese Lebensräume findet man entlang des Sentier Sous-Marin von François.

DIE FLÜSSE

Martinique profitiert von durchschnittlich von hohen Niederschlagswerten und verfügt über 70 Wasserläufe und Wassereinzugsgebiete von 1025 km Länge.

Die größten Wasserläufe sind:

– La Lézarde (116km2), der die Kommunen Gros Morne und Le Lamentin durchquert.

– La Capot (21,8km2) der die Kommunen Lorrain, Ajoupa-Bouillon, Morne Rouge durchquert.

– Le Lorrain (35km2) der die Kommunen Lorrain, Fonds Saint Denis durchquert.

– Le Galion (37km2) der die Kommunen Trinité, Robert, Gros Morne, Ste Marie durchquert.

-La Rivière Salée (36km2) der die Kommune Rivière Salée durchquert.

-La Rivière Pilote (35km2) der die Kommune Rivière Pilote durchquert.

-La Roxelane (20km2) der die Kommune Saint Pierre durchquert.

Während der Regenzeiten sind diese Ressourcen im Norden üppig. Der Norden ist vorrangig durchzogen von typischen Gebirgsflüssen mit starkem Gefälle, großen Höhenunterschieden, einem länglichen Becken und eingedeichten Tälern. Viele Flüsse entspringen der Montagne Pelée und den Monts du Carbet.

In der Trockenzeit sind die Ressourcen im Süden geringer. Der Süden ist durchzogen von typischen Tieflandflußläufen mit Mangrovenrändern.

Die häufigsten Tierarten im Lebensraum Fluss sind: Le Grand Bouc (Fächergarnele), Z’habitant (Flusskrebs), Grand bras (blaue Garnele), Gros Mordant, Queue Rouge, Cirrique de rivière (Flußkrabbe), Dormeur (Taschenkrebs), Mulet de montagne, Colle roche, Anguille (Aal), Ti lapia, etc.…

Die geläufigsten Baumblüher sind: Bois Rivière und Chataigner Grandes Feuilles (Edelkastanie).

Quellen siehe 
Hier geht es zur Website

Martinique - Events

Events auf Martinique

FEBRUAR / MÄRZ (Daten variieren mit den Osterferien)

Carnival de Martinique

Im Jahr 2020 ist Karneval oder fetter Dienstag der 25. Februar, aber der Karneval selbst beginnt im Januar. Jedes Wochenende finden Partys und Karnevalsköniginnenparaden statt! Das Fest wird Woche für Woche von einem lustigen Wahnsinn in den größeren Städten, insbesondere in Fort-de-France, erfüllt.

Dimanche Gras oder Fat Sunday

Die Insel wird von Paraden bestimmt, die Kostümierten klimpern auf Saiten und stolzieren zu einem Karnevalsrhytmus. Puppen, genannt bwa bwa, in fantastischer Kleidung, werden herumgetragen, während Nègres-Gros-Syrop, deren Körper mit Kohlenteer und Zuckerrohrsirup bedeckt sind – Kinder spielerisch erschrecken.

Fat Monday

Dies ist der Tag für Martinican Burlesque, für Mock Weddings, mit Männern, die als schwangere Bräute oder mit blonden Perücken gekleidet sind und Frauen, die als widerstrebende Bräutigame verkleidet sind.

Faschingsdienstag

Das ist der Tag der Roten Teufel, mit glorreiche Paraden von Armeen von Menschen in Rotteufelkostümen.

Eine Maske aus Tierhaut und Hörnern wird mit einem roten Stoffoverall getragen, der mit Hunderten von glitzernden Spiegeln und kleinen Glocken geschmückt ist, die während der Bewegung klingeln.

Die Roten Teufel tanzen bis zum Sonnenuntergang; dann übernehmen ihre Ältesten eine Feier, die wie der Höhepunkt des Karnevals erscheint, aber nur ein Vorspiel für weitere Ereignisse ist.

Aschermittwoch

Für den Rest der christlichen Welt ist der Aschermittwoch, der erste Tag der Fastenzeit, eine Zeit zum Beten. In Martinique ist es der Höhepunkt des Karnevals und der Rum fließt wie Wasser. Es ist der Tag der Teufelinnen, an dem sich rund 30.000 Nachtschwärmer versammeln, um um das Ende des Karnevals und den symbolischen Tod des Königs Karneval  Vival zu betrauern.

Es werden nur zwei Farben getragen: Schwarz und Weiß. 

Mai

DER TCHIMBÉ RAID TRAIL LAUF

Dieser legendäre Lauf über 103 Kilometer ist ein großer Sportereignis, bei dem alljährlich mehrere hundert Läufer an den Start gehen. Er beinhaltet fünf Trail-Strecken von 5 bis 53 km. Über den Wolken auf dem Gipfel des Vulkans Montagne Pelée, in schneller 1300 Meter Höhe, ist man in einer anderen Welt. 

Der Name „Tchimbé Raid“ leitet sich von einem kreolischen Ausdruck ab –  „tchimbé red pa moli“ und heißt soviel wie „halte durch, gebe nicht auf“!

25.07. 02.08.2020

Round Yoles Tour

Karneval und Meer werden während des berühmten Yawl-Bootsrennens (Tour des Yoles Rondes) von Martinique zu einem unvergleichlichen Fest zusammengebracht. Das Yawl Race findet jeden Sommer über einen Zeitraum von einer Woche statt und zieht lokale und internationale Segler an, die sich mit dem Segeln traditioneller Yawls für ein Rennen um die Insel auskennen. Das Rennen wird in Etappen ausgetragen. Feierlichkeiten im Karnevalsstil unterstreichen den Sieg eines jeden Tages auf dem Weg, während auf hoher See Hunderte von Yachten, Katamaranen, Schnellbooten und anderen privaten Schiffen den Rennfahrern folgen.

Hier geht es zur Website

Biguine Jazz Festival

Diese jährliche Veranstaltung feiert die traditionelle Musik von Martinique und den anderen Inseln der französischen Westindischen Inseln.

Hier geht es zur Facebookseite

DEZEMBER

Raid de Alizés

Ungefähr 225 Frauen messen sich jedes Jahr im Raid des Alizés, einem außergewöhnlichen, solidarischen und 100% weiblichen Abenteuer in der Natur. Die Alizé-Frauen kämpfen auf Martinique für karitative Einrichtungen, denen der Erlös zukommt. In vielen Wettkämpfen entdecken die Teams zu je drei Teilnehmerinnen die Naturschönheiten des Nordens und des Südens von Martinique. Der Running Trail gehört selbstverständlich zu den praktizierten Disziplinen, gleichermaßen wie Kajak und Mountainbike.

Hier geht es zur Website

Martinique Jazz Festival

Das Martinique Jazz Festival ist das am längsten laufende Jazzfestival der Karibik, ist seit langem ein Schaufenster für lokale und internationale Künstler, um ihre Talente mit einer lebhaften und anerkennenden Menge von Musikliebhabern aus allen Teilen der Welt zu teilen.

Hier geht es zur Facebookseite

DER TRANSMARTINIQUE TRAIL LAUF – AN SEINE GRENZEN GEHEN UND SICH SELBST KENNENLERNEN

Der fast 133 km langen Lauf führt von den feuchten und grünen Gipfeln im äußersten Norden bis zu den feinen hellen Sandstränden im äußersten Süden der Insel führt. Ab dem Start in Grand-Rivière führt der TransMartinique durch grandiose Landschaften, Gipfel des Vulkanbergs, Tropenwälder, Zuckerrohr- und Bananenplantagen und traumhafte Strände. Dieser Trail ist allen versierten Läufern weltweit ein Begriff. 

Der TransMartinique findet im Dezember statt und umfasst weitere Läufe wie der Trace des Caps (33 km) oder der Défi Bleu (58 km).

 

 

Martinique - Sport & Aktivitäten

Tauchen auf Martinique

AUSSERGEWÖHNLICHE TAUCHPLÄTZE FÜR ALLE NIVEAUS

1974 wurde Albert Falco, der Kapitän des berühmten Schiffes Calypso, von Michel Météry, dem Entdecker der Schiffswracks in der Bucht von Saint Pierre, der später sein Freund werden sollte, über die Existenz von Schiffswracks informiert.

Auf seine Bitte hin machte Kommandant Cousteau 1979 Halt in Saint Pierre auf Martinique, um für den Film „Fortunes de Mer“ Aufnahmen von den Wracks der Bucht zu machen. Albert Falco verbrachte 28 Jahre seines Lebens zwischen Marseille und Martinique.

Der Vulkanausbruch der Montagne Pelée, der 1902 die Stadt St. Pierre zerstörte, versenkte auch mehr als ein Dutzend Boote in der Bucht. Heute ist die Bucht weltweit als der an Schiffswracks reichste Tauchplatz der Karibik bekannt.

Hier geht es zum PDF der Tauchbroschüre Martinique

Strände auf Martinique
Strände im Norden

Zwischen Le Prêcheur und Grand-Rivière, von Anse Couleuvre aus, gibt es mehrere herrliche Strände, wie Anse la Voile oder Anse des Galets. Sie gleichen wahrhaften Ruheoasen.

Strände der Inselmitte

La plage de la Batelière-Unterhalb des Hôtel Batelière gelegen, schützen Felsen den weißen Sandstrand mit dem türkisfarbenen Wasser vor den starken Wellen des Meeres. Hier findet man Liegestühle und Sonnenschirme sowie ein Tauchzentrum und eine gemütliche und trendige Strandbar, das Lili‘s.

La plage de l’Anse Madame – Dieser weiße Sandstrand mit ruhigem Wasser liegt in der Nähe der Stadt Schoelcher. Er wird von Kokospalmen und anderen Palmenbäumen umsäumt. Er erstreckt sich über etwa 200 Meter zwischen einem langen Ponton und einer felsigen Inselspitze. Dies ist auch der Ort, an dem die Fischer ihre Fänge am frühen Morgen oder am späten Nachmittag an Land bringen.

Strände im Süden

Lassen Sie sich vom Wellenrauschen an den Stränden Plage des Salines in Sainte-Anne, oder l’Anse Dufour in Les Anses D’Arlet betören.

Surfer, Kitesurfer und andere Wassersportler sind hier genau richtig! Strände wie La Pointe Faula in Le Vauclin an der Atlantikküste der Insel bieten Ihnen die idealen Bedingungen für garantierten Nervenkitzel!

Hier geht es zur Übersicht der Strände

Wassersport auf Martinque

Ob Atlantik oder Karibik, das Wassersportangebot ist vielfältig: Windsurfen, Wasserski, Surfen, Durchqueren bezaubernder Orte im Kajak oder im Kanu. Liebhaber des Gleitsports finden an der Atlantikseite und an der Südspitze der Insel die besten Bedingungen.

In Trois Ilets sollte man unbedingt eine Kajakfahrt durch die Mangroven und Lagunen unternehmen. 

Golf auf Martinique
Golf de L’Imperatrice Josephine

Der 18 Loch Platz wurde 1976 von Robert Trent Jones entworfen Platz umfasst 63 Hektar und befindet sich in Trois Ilets.

Telefon: (659) 668-3281

Segeln auf Martinique

Die Marina von Le Marin ist heute die größte Jachtbasis in der südlichen Karibik mit 830 Liegeplätzen und 100 Anlegebojen.

Hier gibt es mehr als 30 Unternehmen, die mit dem Jachtsport verbunden sind.

Hier geht es zu den Anbietern von Segelausflügen

EINZIGARTIGE INFRASTRUKTUR UND DIENSTLEISTUNGEN

Mit den Jachthäfen an der Pointe du Bout, in Le Robert, in Case-Pilote, Le François, Port-Cohé sowie in Fort-de-France und Le Marin verfügt Martinique über ein außergewöhnliches Angebot für Segelurlauber.

Der zuletzt fertig gestellte Jachthafen Etang Z’Abricots in Fort-de-France hat eine maximale Wassertiefe von 4 Metern. Er bietet 340 Anlegeplätze, ein Hafenbüro und einen Bootspark mit 150 Plätzen – ein außergewöhnliches Serviceangebot in der Hauptstadt.

Hier geht es zu den Dienstleistern

Angeln auf Martinique

Die Gewässer um Martinique sind ein Paradies für Angler. Am besten Bucht man entsprechende Touren über die Hotels oder die Yachtbüros in Pointe du Bout und Le Marin.

WANDERN AUF MARTINIQUE

Auf den folgenden ausgeschilderten Wanderwegen erleben Sie die Natur ganz sorglos und sicher:

  • Anse Trabaud – Anse Caritan
  • Forêt Montravail (2 Wanderwege)
  • Macabou – Cap macré
  • Morne rose – Savane St-Cyr
  • Crève-coeur
  • Montagne Pelée über l’Aileron
  • Trace des Jésuites

Der großen Wanderweg von Caravalle – auf über acht Kilometern bietet dieser Wanderweg vom Naturreservat aus traumhafte Aussichten über die Felsenlandschaften und Savannen. Der kleine Wanderweg lässt die Mangrove und die Baie du Trésor aktiv entdecken.

Martinique HOTELS & RESORTS

HIER GEHT ES ZU DEN HOTELS
Hotels

Martinique VILLEN

HIER GEHT ES ZU DEN VILLEN
VILLEN

Pin It on Pinterest