Meereswelt Karibik – der Königs-Feenbarsch

Einer der Prachtstücke karibischer Riffe ist der Königs-Feenbarsch (Gramma loreto). Er kann bis 8 cm lang werden und lebt in Riffen bis 5 m bis 25 m Tiefe und versteckt sich in Spalten und Ritzen. Sie sind fast in der gesamten Karibik beheimatet und bevorzugen ruhige, lichtarme Überhänge am Korallenriff.  

Der Körper ist bis zur Mitte leuchtend violett und dahinter kräftig gelb. An den ersten Strahlen der Rückenflosse befindet sich ein schwarzer Fleck und über das Auge verläuft ei­ne dunklere oder gelbliche schmale Binde.  Sie ernähren sich überwiegend von vorbeiziehendes Plankton, putzen aber auch andere Rifffische zu reinigen und befreien sie so von totem Gewebe, Algen  und Parasiten. Alle Feenbarsche werden sin dbei Geburt weiblich, wobei ein dominanter Fisch in der kleinen Gruppe männlich wird.

Der zur Familie Grammatidae (Maulbrüter) gehörende Fisch paart sich, in dem das Weibchen die Eier bei der Paarung ablegt und diese dann vom Männchen befruchtet werden. Dieses nimmt sie nach der Befruchtung sofort in sein Maul und belässt sie dort bis zum Schlupf der Jungfische. 

Der Königs-Feenbarsch ist einer der beliebtesten Meerwasser-Aquarienfische. Allerdings sind sie nur paar­weise oder alleine zu halten, außer in gro­ßen Aquarien. Alle Futtersorten werden angenommen, auch Trockenfutter. Die Art wurde bereits erfolgreich nachgezüchtet. 

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