Cayman Islands hält nicht mehr am 80% Impfziel für die Öffnung des Landes fest

Premierminister Wayne Panton der Cayman Islands hat angekündigt, dass seine Regierung am 9. September mit Phase 3 des Plans zur Wiedereröffnung der Grenze fortfahren wird. Allerdings solle über die Phase 4, in der die Quarantäne für sicher verifizierte Geimpfte abgeschafft werden soll, erst am 14. Oktober entschieden werden.

Die Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum 14. Oktober 80 % der Bevölkerung vollständig zu impfen. Bis zum 8. September hatten 74 % oder 52.433 der geschätzten 71.106 Einwohner Caymans ihre erste Impfung erhalten. Um das Ziel von 80% vollständig geimpft bis zum 14. Oktober zu erreichen, müssten 4.452 Menschen am Donnerstag ihre Anfangsdosis erhalten.

Panton sagte heute bei einer Pressekonferenz: „Ob wir am 14. Oktober in Phase 4 übergehen oder nicht, wird stark davon abhängen, was wir in den nächsten Wochen beobachten.“ Er fügte hinzu: „Wenn wir feststellen, dass die globale Situation, die wissenschaftlichen Beweise oder die von Ihnen, den Menschen, vorgebrachten Bedenken diesen Plan unhaltbar machen, können wir entsprechend reagieren. Wenn wir zuversichtlich bleiben, können wir mit der nächsten Phase fortfahren, und zwar unabhängig davon, ob die Impfrate zu diesem Zeitpunkt bei 80 % liegt oder nicht.“ Wenn die Caymans dieser Zahl ziemlich nahekommen, könnte die Insel mit ihrem schrittweisen Wiedereröffnungs-Ansatz trotzdem vorankommen. Panton sagte, es sei wichtig sicherzustellen, dass Kinder, die nicht geimpft werden können, geschützt werden. Er geht davon aus, dass der COVID-Erreger wahrscheinlich innerhalb von Wochen in der Gemeinde sein wird, wenn die Quarantänepflicht am 14. Oktober aufgehoben sein wird.

„Wenn wir bis zum 14. Oktober kommen und zuvor beschlossen wurde, mit dieser Phase fortzufahren, steigt dieses Risiko und es ist sehr wahrscheinlich, dass wir COVID innerhalb weniger Wochen wieder in unsere Gemeinschaft einführen und“ wir müssen lernen, damit zu leben und damit umzugehen“, warnte er.

Caymans Gesundheitssystem ist bereit für die Öffnung

Gesundheitsministerin Sabrina Turner informierte darüber, das die Gesundheitseinrichtungen auf Cayman bereit für die Wiedereröffnung der Grenze sei. Es gebe auf der Insel 42 Beatmungsgeräte – 20 in den öffentlichen Einrichtungen der Gesundheitsbehörde und 22 im privat betriebenen Health City Cayman Islands. Sie sagte, dass die öffentlichen und privaten Gesundheitsdienstleister hier in den letzten 18 Monaten partnerschaftlich zusammengearbeitet hätten, um sich auf einen möglichen Ausbruch vorzubereiten.

„Unsere Inseln haben die Kapazität von Krankenhausbetten und Beatmungsgeräten erweitert“, sagte sie. „Das Cayman Islands Hospital verfügt über sieben belüftete Betten, darunter zwei Unterdruck-Isolationsräume. In der OP-Einheit gibt es eine weitere hausinterne Kapazität von 20 belüfteten Betten. Die Beatmungsstation steht bei Bedarf mit sechs Betten zur Verfügung. „Zusätzliche Bettenkapazität wird auch von Health City Cayman Islands und dem Doctors Hospital bereitgestellt, falls dies erforderlich sein sollte.“ Die Gesundheitsministerin tellte auch mit, dass Cayman einen Notfallplan für Sauerstoff habe, „um die unglückliche medizinische Sauerstoffknappheit zu vermeiden, die in anderen Ländern auf der ganzen Welt zu beobachten ist, einschließlich unseres Freundes und nahen Nachbarn Jamaika“. Ein 60-Betten-Notfall-Feldlazarett im Family Life Centre, das im Februar aufgebaut wurde, bleibe bei Bedarf in Bereitschaft.

Anzahl der Linienflüge nach Großbritannien wird erhöht

Tourismusminister Kenneth Bryan sagte, er habe einen neuen Flugplan für Cayman Airways genehmigt, „der eine stetige Zunahme der Anzahl der wöchentlichen Flüge im September und Oktober beinhaltet“. Er sagte, British Airways habe bestätigt, dass es beabsichtigt, seinen wöchentlichen Linienflug zwischen Grand Cayman und Großbritannien ab dem 27. September wieder aufzunehmen, und plant, mindestens drei Flüge pro Woche über Nassau anzubieten. 

Originalbeitrag: Cayman Compass, Norma Connolly

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