Kuba will das dezeitige Wiederaufflackern von COVID-19 endgültig unter Kontrolle bringen

Kubas Präsident Miguel Diaz-Canel informierte bereits am Dienstag der letzten Woche über die Verschärfung der Beschränkungen, um die neue Eskalation der COVID-19-Ansteckungen einzudämmen. Die neue Ansteckungswelle würde durch die Abnahme der Risikowahrnehmung der Bevölkerung nach Beginn der kubanischen Impfstoffstudien verursacht.

Die Maßnahmen umfassen die Schließung von Grenzen in Quarantänegemeinschaften, die Erhöhung der Patrouillen in Alleen und Stadtteilen sowie die Verhängung von Sanktionen und Geldstrafen gegen diejenigen, die sich nicht an soziale Distanzierung halten.

Der Präsident teilte außerdem mit, dass der Verkehr mit Privatfahrzeugen und öffentlichen Verkehrsmitteln eingeschränkt werde. Häuser und Einrichtungen, in denen sich isolierte Personen befinden, werden markiert.

Die Ankündigung erfolgte, nachdem Kuba in der letzten Woche über 1.000 COVID-19-Fälle registriert hatte. Gesundheitsminister Jose Portal erklärte, dass der COVID-19-Aufschwung durch die Nichteinhaltung der Gesundheitsprotokolle, Verzögerungen bei der sofortigen Krankenhauseinweisung der Infizierten und die ungenügende Einhaltung der Bestimmungen in Isolationszentren verursacht wird.

Díaz-Canel erklärte heute dazu: „Wir müssen dringend das derzeitige Wiederaufflackern von COVID-19 endgültig unter Kontrolle bringen“ 

Zwar spiele das Gesundheitssystem eine fundamentale Rolle, aber die Antwort liegt nicht nur in der Arztpraxis und in den Polikliniken. Man müsse die Menschen zugehen und mit ihnen reden. Man müsse mehr Bewusstsein schaffen, für die notwendige Einhaltung der Hygieneregeln wie Händewaschen, Verwendung von Masken und Desinfektionslösungen. 

Parallel arbeitet Kuba mit Hochdruck an Phase III der klinischen Studien zu ihren eigenen Impfstoffen Soberana 02 und Abdala

Quelle: Granma, Kuba

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