Entspannen wie in der Karibik – über Hängematte, Liegestuhl und Adirondack Chair

Entspannen am Karibik-Strand, im Schatten einer Palme, bequem auf der abendlichen Veranda sitzen und den Sonnenuntergang bewundern oder dem tropischen Nachthimmel bestaunen – für alles braucht man eine passende Sitzgelegenheit. Wir stellen Ihnen drei typisch karibische Sitz- bzw. Liegemöbel vor, die zwischenzeitlich ihren Siegeszug nicht nur in der Karibik angetreten haben.

Die Hängematte (Hammock)

Dieses äußerst bequeme und praktische Utensil verdanken wir den amerikanischen Ureinwohnern. Ursprünglich diente dieses zwischen zwei Ästen oder Baumstämmen hängende Stück Stoff den Indianern als sichere Liegemöglichkeit und Schutz vor gefährlichen Tieren. Kolumbus brachte die Anregung bereits von seinen ersten Reisen in die Neue Welt nach Europa. Schnell entwickelte sich diese einfache und äußerst praktische Liegemöglichkeit zum festen Inventar auf Schiffen. Sie ist günstig, sparte Platz, ist zumindest für gesunde Rücken halbwegs bequem und bis heute ein Hit am Strand oder im Garten.

Der Liegestuhl (Deck Chair)

Wie der englische Name verrät handelt es sich ursprünglich um eine Sitzgelegenheit auf Kreuzfahrtschiffen. Der Brite John Thomas Moore meldete bereits 1886 ein Patent für einen falt- und einstellbaren Stuhl an.  Schon nach kurzer Zeit erfreute sich diese Sitzgelegenheit nicht nur auf britischen Schiffen großer Beliebtheit. Es gibt sie in verschiedensten Varianten und Ausführungen aber alle haben eine wichtige Gemeinsamkeit – einen zusammenklappbaren Holzrahmen, der mit wetterfestem Segeltuch bespannt ist. Dadurch ist der Liegestuhl transportabel und erfreut sich konstanter Beliebtheit am Strand, See, Fluss, Garten, Pool oder einfach nur als bequeme und schnell verfügbare Sitzgelegenheit.

Der Adirondack Chair

Dieses ursprünglich aus den Vereinigten Staaten kommende Sitzmöbel ist wohl das für die Karibik typischste. Thomas Lee entwarf ihn 1902 ursprünglich für eine Familienfeier in den Adirondack Mountains im Bundesstaat New York. Harry Bunnel, ein guter Freund Lee´s und Schreiner baute ihn und erwarb 1905 dass Patent für die „Westport Chair“ genannte Sitzgelegenheit. Bald darauf eroberte er nicht nur die USA und Kanada, sondern auch die Karibik. Er ist bequem, einfach zu bauen und bei Wahl des richtigen Holzes auch sehr robust. Ob aus einfachem Palletten- oder Treibholz bemalt mit einer knalligen Farbe oder als Luxus-Sitzgelegenheit aus edlem Tropenholz bietet er bequeme Entspannung und passendes Karibik-Ambiente.

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