Dominikanische Republik – in Samaná startet die Buckelwal-Saison

Die Segnung der Boote Bootsbesitzervereinigung Samaná Bay und der Gemeinde Santa Bárbara und eine anschließende Bootsparade markiert den Beginn der Buckelwalbeobachtungssaison an der Südküste der Dominikanische Republik.  

Buckelwale (Megaptera novaeangliae) kommen jedes Jahr aus dem Nordatlantik auf der Suche nach warmen Gewässern, in denen sie sich paaren und fortpflanzen können an die Südküste der Dominikanischen Republik. Der 15. Januar ist der offizielle Start der Walbeobachtungstouren, bei denen man die beeindruckenden Meeressäuger aus nächster Nähe beobachten und erleben kann. Gemäß den Empfehlungen der Tourismusbehörden wird alles Notwendige unternommen, um eine Ansteckung durch das Coronavirus zu verhindern. Zu den Empfehlungen gehören die Begrenzung der Passagierzahl auf Booten um 85 % (um Abstand zu gewährleisten), die Verwendung von Masken und Desinfektionsmittel zum Händewaschen.

Jedes der 43 Schiffe, die Sichtungen in den Meeressäugerschutzgebieten Bancos de La Plata und La Navidad anbieten dürfen, trägt eine Flagge des Umweltministeriums und eine Nummer, die ihre Lizenz bestätigt. Diese Lizenz garantiert die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen an Bord sowie die strengen Regeln für die Walbeobachtung. Es geht vor allem darum, bei den Walen keinen Stress zu verursachen und ihren Platz und ihre Paarungs- und Abkalbeaktivitäten zu respektieren. Im Beobachtungsbereich eines Wals oder einer Walgruppe sind beispielsweise nur drei Boote gleichzeitig erlaubt. Sie dürfen sich eine Wal-Mutter und ihrem Kalb nur bis auf 80 Meter und den anderen Walen bis auf 50 Meter nähern.

Ab dem 12. Februar, dem „Spitzenmonat“ für Whale Watching, werden zwei Tagesausflüge angeboten. Die Besucher können wählen, ob er sie nur die Wale sehen oder den Ausflug mit einem Besuch auf Cayo Levantado und einem Mittagessen kombinieren möchte. Bereits seit Mitte Dezember werden Exemplare von Buckelwalen gemeldet, die vor den Küsten von La Guázuma, Las Galeras, Punta Balandra und sogar vor dem internationalen Flughafen Punta Cana wandern.

Originalbeitrag: Listín Diario, Yaniris López

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