Hurrikan-Saison 2021 geht in die Zielgerade

Die offizielle Hurrikansaison geht nur noch 3 Wochen bis zum 30. November. Besondere Wetterbedingungen entlang des Äquatorialgürtels könnten jedoch bereits jetzt zu einem abrupten Ende führen. Dazu beigetragen hat eine Verschiebung der Winde um etwa 5 Grad südlich des Äquators, die den Wirbel erzeugen, der eigentlich die Zyklone bildet. 

Neben einer Verschiebung der äquatorialen Winde sind die Sahara-Staubausbrüche ein weiterer Faktor, der dazu beigetragen hat, die Hurrikansaison 2021 zu entschärfen. Der Staub in der Atmosphäre sorgt dafür, dass die atlantischen tropischen Meeresoberflächentemperaturen sinken. Zudem beeinflusst die bei den Ausbrüchen enstehende, extrem trockene Luft aus der Sahara gleichfalls die Zyklonbildung.

Bis zum 4. November verzeichnete das atlantische Hurrikanbecken 24 benannte Stürme und sieben Hurrikane, von denen vier zu großen Hurrikanen wurden. Dies entspricht der diesjährigen Prognose einer überdurchschnittlichen Hurrikansaison. Trotz allem haben die Stürme und Hurrikans der Saison 2021 insgesamt Schäden von 69 Milliarden US-Dollar angerichtet und ist damit das viertteuerste Jahr. Die meisten Schäden verursachten dabei die Tropenstürmen Elsa, Ida und vor allem Grace. Insgesamt blieb der Schaden aber unter dem der Hurrikansaison 2020, bei der nicht einmal die Anzahl der verfügbaren Namen ausgereicht hatte.

Der 30. November markiert das offizielle Ende der Hurrikansaison. Aktuell baut sich mit Wanda der wahrscheinlich letzte, diesjährige Sturm im Atlantikbecken zusammen. Dann kann die Karibik hoffentlich für ein Jahr wieder aufatmen.

Quelle: Cayman Compass

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