Naturinsel Dominica – Soufriere Sulphur Springs

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Die Soufriere Suplhur Springs Eco-Tourism Site ist ein wichtiges geologisches und Erholungsgebiet auf Dominica. Der Standort liegt im Soufrière-Tal, etwa 1,6 km östlich des Zentrums des Fischerdorfs Soufrière und des Meeresschutzgebiets Soufrière-Scotts Head.

In präkolumbianischer Zeit waren die „Sulphur Springs“ ein mythischer Ort mythischer für die Kalinagos Indianer, da Soufriere ein wichtiger Treffpunkt für die Kalinagos-Stämme von den karibischen Inseln war. Heute ist die Gegend bekannt als Ort für ein belebendes Bad in natürlich erwärmtem, mineralisiertem Wasser.

Zwei Flüsse durchqueren das Gebiet – der kristallklare Glo Gayak und der Glo Cho, der, obwohl er trüb ist, für warme Bäder beliebt ist. Das Wasser in Glo Cho wurde in vier künstliche Becken umgeleitet. Es gibt ein Informations Center, Umkleidekabinen, Picknick-Unterstände und einen Wanderweg. Der 2. Teil des Waitukubuli National Trail beginnt im Gebiet der Sulphur Springs und schlängelt sich den Katòz Détou (Quatorze Détours) hinauf – eine historische Strecke mit 14 Serpentinen – die Soufriere mit dem Dorf Tete Morne verbindet. An den Schwefelquellen kann man geothermische Aktivitäten aus nächster Nähe beobachten. Die drei Hauptgebiete sind die „Lower Deposits“, der Lower Cone, der Upper Cone und das geothermische Gebiet, das etwa 1 Km vom Informationszentrum entfernt ist. Es gibt jede Menge Schwefelablagerungen, heiße Quellen, Schwefelkristalle und Fumarolen – Löcher im Boden, aus denen verschiedene heiße Gase wie Wasserdampf, Schwefelgas usw. freigesetzt werden. Abgesehen von einem Bad in einem der Pools kann man auch entlang des Weges wandern.

Das Gebiet der Soufrière Sulphur Springs liegt hauptsächlich in der halbimmergrünen Waldzone mit Seidenbaumwollbäumen mit ihren beeindruckenden Strebepfeilern, White Cedar, Koubawi, Red Cedar, Hog Plum, und Galba-Bäume unter anderem. Im Regenwald findet man Pflanzen wie Maho Kochon, Chatannyé und sogar Baumfarne. Die wichtigsten Epiphyten hier sind Moose. Wilde Anthurien wachsen meist als Landpflanzen. Es gibt jede Menge Obstbäumewie  Brotfrucht, Kokosnuss und Kakao. 

Um die Gebiete mit Fumarolenaktivität herum befindet sich eine besondere Vegetationsart, die als Fumarolenvegetation bezeichnet wird. Diese Pflanzen sind in der Lage, die heißen, trockenen Bedingungen und den hohen Säuregehalt des Bodens zu tolerieren, und umfassen sogar zwei Pflanzenarten aus dem Regenwald: Kabann Lavyèj (ein Mitglied der Familie der Farne) und Bwa Wouj – die normalerweise als massiver Baum im Regenwald, aber als Strauch in diesen Fumarolengebieten wächst. 

Die häufigste Wildtierart, der Sie hier begegnen werden, ist eine blaugraue, endemische Bodeneidechse namens Abòlò. Man findet auch die Dominikanische Baumeidechse oder Zanndoli. Leguane sind auch vorhanden, aber sie sind in den Baumwipfeln meist gut getarnt. Zu den in der Gegend vorkommenden Vogelarten gehören unter anderem Kolibris, Kleiner Antillengimpel, Grüner Reiher, Plumbeous und Yellow Warblers, Zenaida Dove, Common Ground Dove, Mangrove Cuckoo, Scaly-breasted Thrasher und Grey Kingbird. Daneben gibt es andere Arten von Wildtieren wie Fledermäuse, Opossums, Agouti und eine Vielzahl von Insekten wie Schmetterlinge, Stabheuschrecken und Libellen.

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Fotos: Adobe Stock und Dominica Tourismus

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