Neue Coronamaßnahmen und Reiseregeln für Saba, Bonair und Statia

Die COVID-19-Maßnahmen der vorübergehenden Verordnung für Bonaire, St. Eustatius und Saba wurden bereits ab dem 15. Januar vom niederländischen Minister für öffentliche Gesundheit, Wohlbefinden und Sport Ernst Kuipers, Justiz- und Sicherheitsminister Dilan Yesilgoz-Zegerius und Hanke Bruins Slot, Ministerin für Inneres und Königreichsbeziehungen angepasst. Dies erfolgte im Zusammenhang mit der seit Ende Dezember 2021 stark steigenden Zahl von COVID-19-Infektionen auf Bonaire, St. Eustatius und Saba eingereicht, hauptsächlich aufgrund der hochansteckenden Omicron-Variante.

Angesichts der steigenden Inzidenz (Anzahl positiver COVID-19-Testergebnisse pro 100.000 Einwohner) und der großen Zahl von Infektionen in den karibischen Niederlanden seien mehrere strenge Maßnahmen erforderlich, hieß es in der angepassten Verordnung. Diese Maßnahmen führen zu strengeren Reisemaßnahmen zwischen den karibischen niederländischen Inseln. Alle nicht oder nicht vollständig geimpften Personen, die zwischen Bonaire, St. Eustatius und Saba Reisenden, müssen vor ihrer Reise einen Test machen, ebenso wie nicht oder nicht vollständig geimpfte Personen, die aus einer der drei Inseln in die Niederlande reisen.

Saba und St. Eustatius wurden auf Risikostufe 2 hochgestuft, woraufhin die öffentlichen Stellen Maßnahmen ergriffen haben, um die Größe von Gruppen und das Nachtleben zu begrenzen. Es sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, um die weitere Ausbreitung des Virus sowie den Zustrom des Virus einzudämmen. Um den Zustrom von COVID-19 zu kontrollieren, wurden zusätzliche Maßnahmen für Reisende aus (sehr) Risikogebieten eingeführt. Diese Reisenden müssen sich in den ersten fünf Tagen nach ihrer Ankunft an bestimmte Maßnahmen halten. Sie müssen eine Gesichtsmaske tragen und dürfen sich nicht in Gruppen von mehr als 25 Personen aufhalten. Wo die Maßnahmen gelten, entscheiden die Inselgouverneure.

Die Maskenpflicht und das Verbot für ankommende Reisende, sich für fünf Tage in Gruppen von 25 und mehr Personen aufzuhalten, verhindert, dass diese Personen wie bisher in Quarantäne müssen. In Kombination mit obligatorischen Tests ermöglicht dies den Inseln, Reisende auf verantwortungsvolle Weise aufzunehmen. Da die Quarantäne als „sehr weitreichende Maßnahme“ angesehen wird und gleichzeitig die Ausbreitung des Virus durch ankommende Reisende begrenzt wird, haben St. Eustatius und Saba eine alternative Richtlinie entwickelt, auf deren Grundlage vorübergehende Sondermaßnahmen für Reisende aus Deutschland umgesetzt werden Hochrisikogebiete. Durch die Beschränkung dieser Personen in der Anzahl der gleichzeitig möglichen Kontakte und die Verordnung einer Gesichtsmaske wahren Reisende aus Risikogebieten ihre Freiheiten so weit wie möglich und schränken gleichzeitig die Ausbreitung des Virus ein.

Die bisher mögliche Wahl zwischen Antigen- und NAAT/PCR-Tests entfällt. Reisende aus Hochrisikogebieten müssen nun immer ein negatives NAAT/PCR-Testergebnis vorweisen.  Personen mit einem Impf- oder COVID-19-Genesenennachweis können auch aus Risikogebieten nach Saba und St. Eustatius reisen. Der Nachweis kann durch ein Digitales Corona-Zertifikat der Europäischen Union (EU-DCC) oder ein anderes Zertifikat erfolgen. Reisende aus Saba und St. Eustatius müssen nun auch bei Einreise in die Niederlande ein negatives Testergebnis vorweisen. Die beiden Inseln wurden der Liste der Gebiete hinzugefügt, in denen Passagiere ein negatives Testergebnis vorweisen müssen, bevor sie in einen Flug in die Niederlande einsteigen.

Quelle: The Daily Herold 

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