OECS startet Queen Conch ‘Blue BioTrade’ Projekt in ST. Vincent & den Grenadinen, St. Lucia und Grenada

Während einer virtuellen Zeremonie am Mittwoch, 8. Oktober 2020, hat die Kommission der Organisation der östlichen Karibik (OECS) in Zusammenarbeit mit der Konferenz der Vereinten Nationen für Handel und Entwicklung (UNCTAD) mit Unterstützung des Sekretariats für das Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) das UNCTAD-OECS Blue BioTrade Project vorgestellt. Dieses Projekt wird (unter anderem) von der Europäischen Union im Rahmen der 11. Initiative des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF) finanziert.

Das Projekt konzentriert sich darauf, kleinen Küstenproduzenten aus den OECS-Mitgliedstaaten die Möglichkeit zu geben, die weltweit boomende Nachfrage nach marinen Bioressourcen wie der Großen Fechterschnecke (Queen Conch) und hochwertigen Algen wie Seemoos zu nutzen. Das ultimative Ziel besteht darin, die wirtschaftlichen Möglichkeiten für Küstengemeinden durch den Abbau von Handelsbarrieren für regionale und internationale Märkte und einen ökosystembasierten Ansatz zur Erschließung neuer Möglichkeiten der Wertschöpfungskette in vorrangigen Sektoren wie Fischerei und Aquakultur, Meerespharmazeutika und -kosmetik sowie Küstentourismus aufzuzeigen.

Während die weltweite Nachfrage weiterhin wächst, nutzen kleine Küstenproduzenten in der östlichen Karibik die Chancen, die nachhaltige Muschelmärkte bieten, nicht vollständig. In diesem Zusammenhang zielt das Projekt darauf ab, kleine Küstenproduzenten zu befähigen, unter Anwendung der Prinzipien und Kriterien von Blue BioTrade nachhaltig zu produzieren und zu handeln. Als Pilotprojektländer wurden St. Vincent und die Grenadinen, Grenada und St. Lucia ausgewählt. 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: https://unctad.org/project/blue-biotrade-promoting-sustainable-livelihoods-and-conservation-marine-biodiversity

Quelle: OECS-Medienmitteilung Foto: Christian Harris

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