Tag 3 – Hauptstadt Castries, BelJou, Zippling Babonneau, Sandal`s Halcyon Beach

Foto: Adobe Stock

Der nächste Morgen führt uns nach dem Frühstück und Check Out in die Hauptstadt Castries. Leider ist bedingt durch eine mehrere Feuersbrünste und ein Erdbeben von der ursprünglichen Architektur kaum noch etwas übrig geblieben. Beeindruckend ist der Hafen der Hauptstadt eigentlich nur, wenn seine Silhouette von den großen Kreuzfahrtschiffen dominiert wird, die jede Menge Trubel auf die Insel bringen. Im quirligen, großen Markt direkt am Hafen findet man neben Gewürzen, Obst und Gemüse eine reichliche Auswahl von auf der Insel hergestelltem Kunsthandwerk. Ein Stadtrundgang kann sich auf den Derek Walcott Square, der nach einem der zwei Nobelpreisträger der Insel benannt ist und die Kathedrale von Castries beschränken.

Unser Quartier für die kommenden zwei Nächte ist das BelJou (Guter Freund), ein charmantes Stadthotel mitten in Castries mit einem atemberaubenden Ausblick. Dieses üppig gestaltete Hotel nur für Erwachsene ist die perfekte Kombination aus einem ultimativen Erholungsurlaub mit atemberaubender Aussicht auf die Umgebung und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, St. Lucia zu erkunden und die einzigartige und lebendige Kultur der Insel zu genießen. Das neu renovierte, preiswerte Vier-Sterne-Hotel bietet Zimmer und Bungalows im karibischen Stil und 2 Pools. Kulinarisch gibt es das Veranda Restaurant & Bar, das eine bemerkenswerte Mischung aus lokaler, karibischer Küche, Texturen und Stilen bietet. Das Restaurant Kilibwi (Kolibri) offeriert eine Fine Dining Option und in der Rooftop Bar and Lounge kann man nicht nur lecker Speisen, sondern auch den atemberaubenden Blick auf das Karibische Meer oder die schillernden Lichter der Stadt bei Nacht genießen. Lulus Cabana Restaurant & Bar verwöhnt die Poolgäste mit Getränken, Cocktails und Snacks. Auch am 2. Pool des BelJou muss man nicht verdursten. Eine Selbstbedienungs-Poolbar lädt zu einem eiskalten Bier ein oder man mixt sich einfach selber seinen Lieblingscocktail. Wer es belletristisch mag, findet im EAT Drink Café nicht nur ein gutes Buch, sondern auch den ganzen Tag lang Kaffee und eine Auswahl an Tees mit Gebäck, süßen Leckereien und Sandwiches. Wer also St. Lucias Gastfreundschaft abseits der großen Resorts in zentraler, aber trotzdem ruhiger Lage genießen möchte, ist im BelJou goldrichtig. https://www.beljouhotel.com/our-hotel/eat-drink.html

Vom Hotel in Castries faus ährt uns unser Fahrer David nach Babonneau, ins nördliche Inselinnere. Hier erwartet uns ein Zippling-Abenteuer mitten im Dschungel. Nach kurzer Einweisung schwingen wir uns in einer fantastischen Umgebung von einem majestätischen Baumriesen zum nächsten und haben jede Menge Spaß.

Etwas verschwitzt geht es zurück an die Karibikseite der Insel zur wunderschönen Choc Bay. Dort inspizieren wir das Sandal`s Halcyon Beach. Es gilt als das karibischste aller Sandals Resorts. Es ist mit üppigen tropischen Gärten entlang unberührter weißer Sandstrände ein wahrer Garten Eden. Es gibt Oceanview , Pool , Tropical Garden , Beachfront , Oceanfront  Zimmer und Suiten. Die Gäste können aus sechs gaumenverwöhnenden Global Gourmet®-Restaurants und sieben kreativen Barkonzepten wählen. Das Sandal`s Halcyon Beach bietet alle erdenklichen Wassersportarten, darunter PADI®-zertifiziertes Tauchen, ein Spa und  abendliche Unterhaltung. Golfliebhaber kommen in den Genuss von kostenlosen Greenfees und kostenlosen Transfers auf zwei anspruchsvollen Golfplätzen. – dem Sandals St. Lucia Golf & Country Club im Cap Estate als auch der Sandal`s Golf Club im Sandals Regency La Toc. Mit dem Stay At 1, Play At 3-Tauschprivilegien kann man in anderen nahe gelegenen Sandals Resorts auf St. Lucia erweiterte 5-Sterne-Annehmlichkeiten, einschließlich 21 zusätzlicher Restaurants nutzen. https://www.sandals.com/halcyon-beach

Spät abends werden wir im BELJou noch mit einem edlen, karibischen Dinner verwöhnt und lassen den Tag bei einem leckeren Cocktail auf der Rooftop Bar ausklingen.

Tag 4 – Bootstour nach Soufriere, Fond Doux Estate Eco Resort, Anse Chastanet, Jade Mountain

Foto: Adobe Stock

Am nächsten Morgen starten wir zu einer Bootstour nach Soufriere, der ehemaligen Hauptstadt unter französischer Herrschaft an der Südwestseite der Insel. Leider meint es Petrus nicht gut mit uns und es regnet in Strömen. Als der Himmel etwas aufklart, starten wir mit einem eigentlich für das Hochseeangeln vorgesehenen Boot südwärts entlang der Ostküste. Die Tour beginnt in Castries, führt an der Grande Cul de Sac vorbei und steuert von der Seeseite her in die malerische Marigot Bay. Dann geht es weiter entlang der Fischerorte Anse la Ray und Canaries nach Soufriere. Die markante, stark bewaldete Küstenlinie mir dunklen Felsen verrät an vielen Stellen die vulkanische Herkunft St. Lucias. Dann ist es endlich soweit und die beiden Wahrzeichen der Insel – der Petit und der Gran Piton – tauchen unvermittelt in ihrer ganzen, erhabenen Schönheit auf. In Soufriere gehen wir an Land und schauen uns in der ehemaligen Hauptstadt unter französischer Herrschaft um. Das Zentrum ist schnell erkundet und lässt noch etwas Zeit, um den Hummingbird Beach zu besuchen, einen wunderschönen Strand, der seinen Namen zu recht trägt und in den angrenzenden Gärten jede Menge Kolibris beherbergt.

Fotos: Fond Doux Estate

Weiter geht es direkt entlang der beiden Pitons zum Fond Doux Estate Eco Resort, einem einzigartigen Öko-Resort direkt am Fuß des Gran Piton. Es liegt innerhalb der UNESCO-Weltnaturerbestätte Soufrière auf dem Gelände einer historischen, immer noch in Betrieb befindlichen Kakaoplantage aus dem 19. Jahrhundert und bietet einen ruhigen Rückzugsort, umgeben von 135 Hektar malerischer Regenwaldlandschaft, Kakaofeldern und tropischen Gärten. Das Green Globe zertifizierte Resort bietet 17 rustikale und „öko-luxuriöse“ Cottages – alle einzigartig gestaltet und mit modernen Annehmlichkeiten wie kostenlosem WLAN, privaten Badezimmern mit Duschen, Minikühlschränken und Minibars sowie Zimmersafes ausgestattet. Das Resort verfügt über einen dreistufigen Außenpool sowie das Mama La Terre Spa. Wem neben Ruhe auch nach Action gelüstet, werden jede Menge Aktivitäten vor Ort wie Kakaoplantagentouren, Vorführungen der Schokoladenherstellung, Kochkurse, Rumverkostungen, Cocktail-Mixologie-Kurse und vieles mehr geboten. Nach einem kräftigen Lunch im Creole Pot, neben dem Bamboo eines der zwei Restaurants des Resorts geht es weiter zur Hotelinspektion des Anse Chastanet und Jade Mountain – zwei der besten Hotels der Insel. Ich freue mich auf das Wiedersehen, hatte ich doch das Anse Chastanet bereits bei meiner alerersten St. Lucia Reise vor langer Zeit als Domizil ausgewählt. 

Fotos: Anse Chastanet & Adobe Stock

Das Erste, was einen erwartet ist ein abenteuerlicher, wahrhafter Ritt mit dem Kleinbus auf einem unbefestigten Schotterweg einen steilen Hang hinauf. Die Passage ist manchmal so eng ist, dass keine zwei Autos aneinander vorbeifahren können. Spätestens hier wird sich schon manch Hotelbesucher bei der ersten Anreise gefragt haben, ob er hier wirklich richtig ist. Der Inhaber der beiden Resorts, der Architekten Nick Troubetzkoy glaubt leidenschaftlich an die Natur. Also schuf er, lange bevor „Grün“ in Mode kam, mit dem Anse Chastanet ein Hotel, das sie zu einem integralen Bestandteil eines Urlaubserlebnisses macht – inmitten eines riesigen tropischen Anwesen mit zwei herrlichen Sandstrände. Es befindet sich mitten im UNESCO- Weltnaturerbe um die Pitons, mit zwei kristallklaren Buchten als Teil eines ausgewiesenen Meeresschutzgebietes. 

Um das Beste aus dem Panoramablick und den erfrischenden Passatwinden zu machen, sind die achteckigen, weiß getünchten Cottages mit umlaufenden, blumengeschmückten Balkonen und Lamellenfenstern ausgestattet. Extragroße Deluxe- und Premium-Suiten unterstreichen die visionäre, innovative, manchmal skurrile Seite von Nick Troubetzkoy. In einer der Suiten ist der Balkon um einen ausgewachsenen roten Gommier-Baum gebaut. In einer anderen drapiert ein extravaganter Baum seine roten Blüten um den Balkon. Die ständig wachsende Kunstsammlung von Anse Chastanet bietet ein visuelles Fest der besonderen Art. Neben den einzigartigen Unterkünften bietet das Resort viele Aktivitäten wie Yoga, Schnorcheln, Tauchen, Tennis, Segeln bei Sonnenuntergang, Seekajakfahren oder Dschungelradfahren, Wandern und Vogelbeobachtung zwischen den Ruinen einer Kolonialplantage aus dem 18. Jahrhundert. Alternativ kann man das Nichtstun am Strand genießen oder sich im Spa des Resorts verwöhnen lassen. Es gibt eine gemütliche Strandbar, ein Restaurant und auf einem Hügel bieten eine Panorama-Hanglounge und zwei Baumhäuser den romantischen Rahmen für Abendessen bei Kerzenlicht.

Mit dem Jade Mountain – oberhalb des Anse Chastanet hat der Eigentümer, Architekt Nick Troubetzkoy seine Philosophie – Bauen im Einklang mit der karibischen Natur – noch erweitert. Das mutige, architektonische Design macht das Jade Mountain zu einem der faszinierendsten Resorterlebnisse in der Karibik. Das Hotel ist nicht wie viele andere in den Hang gebaut, sondern hängt sozusagen vor ihm. Einzelne Brücken mit schroffen, unverputzten Zementsäulen führen zu den Suiten, in dessen Mittelpunkt jeweils ein außergewöhnlicher Infinity-Pool steht.  Die großen, weitläufige Räume mit Schlafzimmer, Wohnbereich und einem extravaganten Infinity-Pool gleiten ineinander, um wie schwimmende Plattformen hinaus in die Natur zu gleiten. Da es keine Außenwand gibt, sind die Suiten  fast wie bühnenähnliche Kulissen, von denen aus man die volle Pracht der Pitons St. Lucia genießen kann. Die ozonbehandelten Infinity-Pools sind je nach Zimmerkategorie zwischen 40 und 90 Quadratmeter groß und verfügen neben dem Schwimmbereich über einen zusätzlichen Flachwasser-Liegebereiche. Nachts werden sie mit Glasfaserlichtern beleuchtet, deren Farben von den Gästen gesteuert werden können. Die Pools selbst sind komplett mit einzigartigen, schillernden Glasfliesen verkleidet, die speziell für das Jade Mountain entworfen wurden.

Der Autor in einer Luxussuite des Jade Mountain

Das Jade selbst ist um einen mit schillerndem Kaleidoskop von Farben eingerahmten Infinity-Pool gewickelt. Die darin schwimmenden Koi Karpfen verbreiten Ruhe und positive Energie. Der Mountain Club ist ausschließlich für die Gäste des Jade, die von den kulinarischen Kreationen von Küchenchef Allen Susser, verwöhnt werden. In der einzigartigen Atmosphäre des Jade Mountain kann man natürlich auch eine große Auswahl an Wellnessangeboten genießen. Nur Technik wie Telefone, Radios oder Fernseher findet man vergebens.

Verwirrt von so viel Kreativität und Extravaganz werden wir anschließend noch mit einem einzigartigen Dinner auf der Celestial Terrace verwöhnt, die sich fast schwebend oberhalb des Mountain Club befindet und einen einzigartigen 360 Grad Blick bietet. Sie ist der perfekte Ort für besondere Anlässe, Cocktails bei Sonnenuntergang oder zum Beobachten der Sterne und bietet wohl den atemberaubensten Pitonblick der gesamten Insel. Danach geht es zurück nach Castries und wir haben genug Zeit, das nächtliche St. Lucia und die gerade erlebte Welt eines besonderen Luxuserlebnisses ganz im Einklang mit der Natur zu verarbeiten

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