Baden wie im Paradies – die schönsten Naturpools der Karibik

Die Karibik bietet weit mehr als endlose Traumstrände. Wer sich auf Entdeckungstour begibt, findet versteckte Naturpools, vulkanische Quellen und glasklare Lagunen, die oft zu den schönsten Badeplätzen der Welt zählen. Viele davon sind nur mit dem Boot oder über kurze Wanderwege erreichbar – gerade das macht ihren besonderen Reiz aus. Abseits der bekannten Badebuchten verstecken sich einige der spektakulärsten Naturpools der Welt. Geschützt durch Korallenriffe oder Felsen entstanden hier glasklare Becken, die zum Schwimmen, Schnorcheln oder einfach zum Entspannen einladen:

1. The Baths – Virgin Gorda (Britische Jungferninseln)

Sie zählen zu den berühmtesten Naturwundern der gesamten Karibik. Riesige Granitfelsen bilden ein Labyrinth aus Höhlen, kleinen Buchten und natürlichen Meerwasserpools. Das glasklare Wasser schimmert in allen Türkistönen und eignet sich hervorragend zum Schnorcheln. Tipp: Früh am Morgen oder am späten Nachmittag besuchen – dann ist es deutlich ruhiger.


2. Champagne Reef – Dominica

Hier steigen ständig kleine vulkanische Gasblasen vom Meeresboden auf und verleihen dem Wasser den Eindruck eines sprudelnden Champagnerglases. Gleichzeitig gehört das Gebiet zu den schönsten Schnorchelrevieren der Insel. Besonderheit: Baden in natürlichem „Whirlpool-Effekt“.


3. The Nylon Pool – Tobago

Mitten im türkisfarbenen Meer, weit entfernt vom Strand, liegt einer der ungewöhnlichsten Naturpools der Karibik. Das Wasser ist kaum hüfttief und so klar, dass man den weißen Sandboden perfekt erkennen kann. Der Legende nach soll das Baden hier um zehn Jahre jünger machen. rreichbar: Nur per Boot von Buccoo oder Pigeon Point.


4. Devil’s Bridge – Antigua

An der wilden Atlantikküste hat das Meer über Jahrtausende beeindruckende Felsformationen geschaffen. Zwischen den Kalksteinfelsen entstehen bei ruhiger See natürliche Becken mit kristallklarem Wasser. Hinweis: Nur bei ruhigem Seegang betreten – die Brandung kann hier sehr gefährlich werden.


5. Las Calderas – Dominikanische Republik

Nur wenige Kilometer südwestlich von Santo Domingo liegen mehrere natürliche Meerwasserbecken zwischen schroffen Felsen. Der Ort ist selbst unter Einheimischen noch ein Geheimtipp und bietet eine beeindruckende Kulisse.


6. The Baths of Virgin Gorda – Kleine Geheimpools

Wer sich etwas Zeit nimmt und die Felsformationen genauer erkundet, entdeckt zahlreiche kleine, versteckte Wasserbecken zwischen den Granitblöcken. Viele davon sind selbst in der Hochsaison nahezu menschenleer.


Unser Geheimtipp

Salt Whistle Bay auf Mayreau (St. Vincent und die Grenadinen)

Zwar handelt es sich nicht um einen klassischen Naturpool, doch das geschützte, spiegelglatte Wasser erinnert eher an einen riesigen Infinity-Pool als an das offene Meer. Dank des vorgelagerten Riffs ist das Wasser fast immer ruhig und schimmert in intensiven Blau- und Türkistönen – ein Traum zum Schwimmen, Stand-up-Paddeln oder einfach zum Genießen.

Titelbild: Chat GPT