Hurrikansaison 2026 in der Karibik hat begonnen – Meteorologen erwarten ruhigere Saison

Am 1. Juni hat offiziell die Atlantische Hurrikansaison 2026 begonnen. Sie dauert bis zum 30. November und betrifft die gesamte Karibik, den Golf von Mexiko sowie den Atlantik. Trotz einer vergleichsweise ruhigen Prognose raten Experten allen Inselbewohnern und Reisenden, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen. Die US-Wetterbehörde NOAA erwartet für 2026 eine unterdurchschnittlich aktive Saison. Die Meteorologen rechnen mit 8 bis 14 benannten Stürmen, von denen 3 bis 6 zu Hurrikanen werden könnten. 1 bis 3 Systeme könnten sogar die Stärke eines schweren Hurrikans der Kategorie 3 oder höher erreichen. Hauptgrund für die verhaltene Prognose ist die erwartete Entwicklung eines El-Niño-Ereignisses im Pazifik, das die Entstehung tropischer Wirbelstürme im Atlantik häufig hemmt. Dennoch warnen Wetterexperten davor, die Gefahr zu unterschätzen. Auch in Jahren mit wenigen Stürmen kann bereits ein einziger Hurrikan erhebliche Schäden auf karibischen Inseln verursachen. Die aktivste Phase der Saison liegt traditionell zwischen Mitte August und Mitte Oktober. (Reuters)

Die Namen der Atlantikstürme 2026

Sollten sich tropische Stürme bilden, erhalten sie in diesem Jahr folgende Namen: Arthur, Bertha, Cristobal, Dolly, Edouard, Fay, Gonzalo, Hanna, Isaias, Josephine, Kyle, Leah, Marco, Nana, Omar, Paulette, Rene, Sally, Teddy, Vicky und Wilfred.

Für Reisende in die Karibik gilt daher auch 2026: Die Hurrikansaison muss kein Hindernis für einen Urlaub sein, doch ein Blick auf Wetterberichte und eine gute Reiseversicherung bleiben empfehlenswert. Viele Inseln erleben selbst während der Saison lange Phasen mit sonnigem Wetter und nur kurzen tropischen Schauern.

Quelle: NOAA Fotos: Adobe Stock