Kältewelle auf Kuba: Ungewöhnlich niedrige Temperaturen in Matanzas
Kuba erlebt derzeit eine markante Kältephase – besonders spürbar in der Provinz Matanzas. Dort wurden in den letzten Tagen teils historisch niedrige Werte gemeldet: An der Wetterstation Indio Hatuey in der Gemeinde Perico (Matanzas)wurde am 3. Februar 2026 eine Temperatur um den Gefrierpunkt (0 °C) registriert – ein Extremwert für das tropische Kuba. Laut Berichten und Angaben aus meteorologischen Quellen ist die Kälte auf eine intensive Kaltfront zurückzuführen, die polare Luftmassen aus Nordamerika weit bis in die Karibik transportiert hat.
Aktuelle Lage und Ausblick (Matanzas/Varadero)
Auch wenn der kälteste Peak bereits hinter der Region liegen dürfte, bleiben die Nächte weiter ungewöhnlich frisch: Für Matanzas werden in den kommenden Tagen Tiefstwerte von etwa 12–16 °C erwartet.
Für den Raum Varadero zeigen Wetter-Historien ebenfalls sehr niedrige Werte in den letzten Tagen (u. a. um 5 °C).
Mögliche Auswirkungen
1) Landwirtschaft:
So tiefe Temperaturen können in Kuba lokal zu Kältestress führen – besonders bei empfindlichen Kulturen (z. B. Gemüse- und Obstpflanzen in exponierten Lagen). Medienberichte verweisen auf Sorgen über mögliche Frost-/Kälteschäden in landwirtschaftlichen Zonen.
2) Gesundheit & Alltag:
Ungewohnt kühle Nächte erhöhen das Risiko für Erkältungen und belasten besonders Kinder, ältere Menschen und Personen mit Atemwegserkrankungen. Zudem steigt typischerweise der Bedarf an warmer Kleidung und geschützten Schlafplätzen (in vielen Haushalten gibt es keine Heizung).
3) Tourismus:
In Küstenorten wie Varadero bleibt es tagsüber meist mild, aber Baden und abendliche Aktivitäten können durch Wind und niedrige Temperaturen eingeschränkt sein. Gleichzeitig sind die Bedingungen für Ausflüge (bei Sonne) oft angenehm.
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