Ende der pauschalen Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes für die Karibik

Nach der Aufhebung der pauschalen Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gelten ab dem 1. Oktober 2020 wieder länderspezifische Reise- und Sicherheitshinweise. Überschreitet ein Land oder eine Region die Neuinfiziertenzahl im Verhältnis zur Bevölkerung von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen, können Reisewarnungen jederzeit wieder ausgesprochen werden.

Von Kreuzfahrten wird dringend abgeraten

Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird vom Auswärtigen Amt aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU bzw. Schengen mit spezifischen Hygienekonzepten. Ebenfalls hiervon ausgenommen sind Kreuzfahrten auf Schiffen mit spezifischen Hygienekonzepten, deren Reise in einem Hafen in Deutschland beginnt und ohne ein Anlegen in einem ausländischen Hafen wieder in einem Hafen in Deutschland endet.

Reisewarnungen nur noch für 6 Karibikinseln

Reisewarnungen bestehen gemäß dem Auswärtigen Amt (Stand 07.10.2020) für folgende Inseln:
Aruba
Bahamas
Dominikanische Republik
Jamaika
Puerto Rico
St. Maarten

sowie Mexiko und Venezuela

Eine Reisewarnung enthält den besonders dringenden Appell des Auswärtigen Amts, Reisen in ein Land zu unterlassen. Reisewarnungen werden laut AA nur dann ausgesprochen, wenn eine akute Gefahr für Leib und Leben der Reisenden vorliegt.

Reisen in die übrige Karibik nicht problemlos

Abgeraten wird in den Reise- und Sicherheitswarnungen des Auswärtigen Amtes – teilweise auch wegen spezieller Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen aufgrund Corona – von Reisen auf folgende Inseln:
Antigua & Barbuda
Barbados
Dominica
Grenada
Kuba
St. Kitts & Nevis
St. Lucia
St. Vincent & die Grenadinen
sowie die französischen Überseegebiete Martinique, Guadeloupe, St. Martin, St. Barthelemy

Die Reise- und Sicherheitshinweise werden fortlaufend aktualisiert und beruhen auf den zum jeweiligen Zeitpunkt verfügbaren Informationen. Eine Haftung für evtl. eintretende Schäden übernimmt das Auswärtige Amt nicht. Die letztendliche Entscheidung über den Antritt einer Reise liegt daher immer in der Verantwortung des Reisenden. Den aktuellsten Stand finden Sie unter https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-und-sicherheitshinweise

Vor einer geplanten Reise immer informieren

In jedem Fall sollten Sie sich vor Antritt einer Reise auch über die aktuellen Einreisemöglichkeiten und -protokolle der einzelnen Karibikinseln informieren. Hier finden Sie eine Übersicht der jeweiligen Tourismusämter https://www.caribbean-embassy.de/2020/02/20/tourismusbehoerden-botschaften/

Beachten sollte man aktuell auch, dass es zur Zeit aus Deutschland, Österreich und der Schweiz so gut wie keine Direktverbindungen in die Karibik gibt. Der Hin- und Rückflug ist daher oft mit einem Zwischenstopp zum Beispiel in Amsterdam, Paris oder London verbunden. Dies kann unter Umständen gleichfalls zu Problemen hinsichtlich der Risikoeinschätzung bei der Einreise in die Karibik aber auch der Rückkehr ins Heimatland führen.

Pin It on Pinterest